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09.03.2017

Aufsicht Geldwäschegesetz

Informationsveranstaltung „Geldwäscheprävention im Nichtfinanzsektor“ Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft Gehört zum Bereich Recht, Ordnung

Auf Initiative des Wirtschaftsministeriums und des Finanzministeriums NRW hat die Bezirksregierung Arnsberg Mitarbeiter der Finanzämter und Kreispolizeibehörden des Regierungsbezirks sowie einen Vertreter des Landeskriminalamtes NRW zu einer Informationsveranstaltung zur Geldwäscheprävention im Nichtfinanzsektor eingeladen.

Ziel der Veranstaltung war der Austausch der fachlich Zuständigen, um gemeinsam an dem Ziel zu arbeiten, die Verbreitung der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu unterbinden und effektiv zu bekämpfen.

Die Bezirksregierung Arnsberg nimmt seit dem Jahr 2010 die Aufsicht nach dem Geldwäschegesetz für eine Reihe von Verpflichteten des Nichtfinanzsektors wahr. Dies sind z.B. Güterhändler, Immobilienmakler oder Finanzunternehmen im Sinne des § 1 Absatz 3 des Kreditwesengesetzes. Zur Verhinderung der Geldwäsche müssen die Unternehmen in bestimmten, im Gesetz genannten Fällen, Informationen über die Identität ihrer Vertragspartner einholen. Sie müssen ihre Geschäftsbeziehungen auf Auffälligkeiten überwachen und interne Sicherungsmaßnahmen treffen, um Anhaltspunkte für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu erkennen.  Das Geldwäschegesetzt sieht vor, dass die Aufsichtsbehörden die Einhaltung dieser Plichten kontrollieren, bei Bedarf Maßnahmen anordnen und Zuwiderhandlungen mit Bußgeldern ahnden.

 

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Regierungsvizepräsident Volker Milk begrüßt die Teilnehmer der Informationsveranstaltung „Geldwäscheprävention im Nichtfinanzsektor“



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