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31.03.2017

Informations- und Meinungsaustausch

Regierungspräsidentin Diana Ewert besucht das „WIR“ in Bochum

Die Zahl an Sexuell Übertragbaren Infektionen (STI) steigt seit einigen Jahren bundesweit jährlich um bis zu 20 Prozent. Weltweit geht die Weltgesundheitsorganisation WHO jährlich von 357 Mio. STI-Neuinfektionen aus.

Da auch Aufgabenfelder der Bezirksregierung Arnsberg berührt sind, war Regierungspräsidentin Diana Ewert gerne einer Einladung des Leiters des Zentrums für sexuelle Gesundheit und Medizin („WIR – Walk in Ruhr“) am St. Elisabeth-Hospital (KKB) in Bochum, Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, zu einem gemeinsamen Informations- und Meinungsaustausch gefolgt. Die Regierungspräsidentin nach dem Gespräch und einem anschließenden Rundgang durch die Einrichtung: „Fragen der sexuellen Gesundheit berühren Einzelne, Paare oder Gruppen aller Altersstufen. Ich freue mich, dass Betroffene mit dem ‚WIR‘ in Bochum seit einem Jahr eine zentrale und sehr kompetente Anlaufstelle haben. Wir werden jetzt prüfen, welche ideelle oder auch finanzielle Unterstützung die Bezirksregierung Arnsberg anbieten kann.“

Denn darin sind sich Regierungspräsidentin Diana Ewert und Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer einig: „Aufklärungsmaßnahmen und deren öffentliche Kommunikation müssen weiter verfeinert werden, um die Zielpersonen besser zu erreichen und ihre Gesundheitsverantwortung für sich selbst und den/die Partner/in zu stärken - zusammen mit einer gesundheitlichen Versorgung, die den Dreiklang „physisches, soziales und mentales Wohlbefinden“ ermöglicht.“

Das „WIR- Walk in Ruhr“ ist in dieser Form neu in Deutschland. Seit März 2016 wird hier ein umfangreiches Angebot für unterschiedliche Personenkreise bereitgehalten, das u. a. Diagnostik, Beratung, Testungen, Therapie, psychotherapeutische Versorgung, präventive Maßnahmen sowie die Fort- und Weiterbildung von medizinischem Personal umfasst. Es ist spezialisiert auf medizinische, soziale, emotionale und psychische Fragen und Antworten zu sexueller Gesundheit. Dazu haben sich mehrere Partner an einem Ort zusammengefunden: Die Interdisziplinäre Immunologische Ambulanz Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB), die Aidshilfe Bochum, das Gesundheitsamt Bochum, pro familia, Madonna und die Rosa Strippe - leicht erreichbar mitten in der Bochumer Innenstadt.

Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer, Abteilungsleiter der Interdisziplinären Immunologischen Ambulanz Zentrum für Sexuelle Gesundheit und Medizin der Dermatologischen Klinik der Ruhr-Universität Bochum (RUB), dankte Regierungspräsidentin Diana Ewert für ihren Besuch: „Mit den richtigen Partnern ist es gelungen, meine Idee eines Zentrums für Sexuelle Gesundheit und Medizin Wirklichkeit werden zu lassen. Ich danke Regierungspräsidentin Diana Ewert für ihr Interesse an unserer Einrichtung und für den offenen, konstruktiven Dialog. Ich würde mich freuen, wenn es gelingen könnte, mit Unterstützung des Landes NRW die eine oder andere Idee in die Tat umzusetzen.“ Hierzu wird es in Kürze weitere Gespräche geben.

 

Bildhinweis:
Regierungspräsidentin Diana Ewert und Prof. Dr. Norbert H. Brockmeyer vor dem Gebäude des „WIR – Walk in Ruhr“ in Bochum



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