Kurzlink: www.bra.nrw.de/3563926
Bereich: Pressearchiv > 2017 > April

10.04.2017

Förderprogramm „KOMM-AN NRW“

Unterstützung für ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe Gehört zum Bereich Integration, Migration Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft

53 Bewilligungsbescheide konnten im Rahmen des  Förderprogramms „KOMM-AN NRW“ in den letzten Tagen den Kreisen und kreisfreien Städten in NRW übergeben werden. Mit den Bescheiden wurden Fördermittel von rund 7 Mio. Euro für das Jahr 2017 zugesichert.

„KOMM-AN NRW“ ist nach „Ehrenamt in der Flüchtlingshilfe“ und „Zusammenkommen und Verstehen“ das dritte maßnahmenorientierte Förderprogramm des Landes NRW in der Flüchtlingshilfe.

Die Kommunalen Integrationszentren der Kreise und kreisfreien Städte können die Mittel an Träger vor Ort, die Projekte zur Integration von Flüchtlingen durchführen wollen, weiterleiten. Mit der Förderung werden bedarfsorientierte Maßnahmen vor Ort unterstützt.  Dabei steht vor allem die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Flüchtlingshilfe, insbesondere durch die Förderung der Einrichtung und des Betriebes von Ankommenstreffpunkten, im Fokus. Die Flüchtlinge sollen dort die Möglichkeit erhalten, sich nach ihrer Ankunft räumlich, sprachlich, sozial und kulturell im neuen Umfeld zu orientieren.  So wird auch die Durchführung von entsprechenden Maßnahmen des Zusammenkommens, der Orientierung und der Begleitung gefördert. Diese können in den Treffpunkten, aber auch außerhalb solcher durchgeführt werden. Konkret können hier niederschwellige Sprach- und Lesegruppen, Spielgruppen für Kinder oder die Gewinnung von ehrenamtlichen Paten zur Begleitung der Flüchtlinge in der ersten Integrationsphase sein.

Die Flüchtlinge sind auf leicht zugängliche Informationen angewiesen, die ihnen die soziale Orientierung und das Zurechtkommen in der neuen Umgebung erleichtern. Daher werden auch Maßnahmen zur Informations- oder Wissensvermittlung gefördert. Dies können mehrsprachige Internetseiten oder Printmedien sein, aber auch Stadtpläne und Wörterbücher.

Neben Flüchtlingen sollen aber auch Ehrenamtler und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe tätige Personen profitieren, denn auch sie müssen sich vernetzen können und benötigen Informationen über Ansprechpartner und Anlaufstellen. Um gerade die Ehrenamtler bei ihrem Engagement zu unterstützen, wird zuletzt auch deren Austausch und Qualifizierung durch professionelle Coaches gefördert. 

 

Beantragte und bewilligte Fördermittel im Rahmen von KOMM-AN II für das Jahr 2017 im Regierungsbezirk Arnsberg:

StadtFördermittel

Bochum

134.152,00 Euro

Dortmund

216.328,00 Euro

Hagen

71.004,00 Euro

Hamm

68.652,00 Euro

Herne

57.100,00 Euro

HSK

124.504,00 Euro

MK

171.898,00 Euro

ERK

125.602,00 Euro

SO

131.066,00 Euro

SI

118.952,00 Euro

Unna

153.302,00 Euro

Olpe

62.198,00 Euro

 

Bildhinweise:

  1. v. l. n. r.  Thomas Gemke (Landrat Märkischer Kreis), Michael Makiolla (Landrat Kreis Unna), Diana Ewert (Regierungspräsidentin ) und Erik Olaf Schulz (Oberbürgermeister der Stadt Hagen)
  2. v. l. n. r. Andreas Müller (Landrat Kreis Siegen-Wittgenstein), Eva Irrgang (Landrätin Kreis Soest), Diana Ewert (Regierungspräsidentin) und Dr. Karl Schneider (Landrat Hochsauerlandkreis)

Info-Bereich

Ansprechpartner/innen:

Kurzlink zu dieser Seite: www.bra.nrw.de/3563926