Erdwärmenutzung - Wärmepumpen

Regenerative Energien gewinnen aus Sicht des Klimaschutzes eine zunehmende Bedeutung. So kann auch die Nutzung von Erdwärme durchaus eine ökologische und wirtschaftliche Alternative zu fossilen Brennstoffen sein. Die Effektivität von Geothermieanlagen (Wärmepumpen) hängt u. a. von dem vor Ort angetroffenen Untergrund, also den geologischen und hydrologischen Verhältnissen, ab.
Mit entscheidend für eine erfolgreiche und problemlose Nutzung sind:
- die richtige Wahl der Standorte für die Bohrungen,
- die Wahl des geeigneten Bohrverfahrens,
- der Ausbau der Bohrung bzw. Einbau des Systems zur Erdwärmeentnahme,
- die Wahl eines (wasserwirtschaftlich unbedenklichen) Kältemittels und
- der Einbau zuverlässiger Sicherheitseinrichtungen.
Die Errichtung und die Nutzung von Erdwärmeanlagen stellen regelmäßig einen Eingriff in den Grundwasserhaushalt und somit eine Gewässerbenutzung dar, die einer wasserrechtlichen Erlaubnis bedürfen. Es können aber auch bodenschutz- und bergrechtliche Belange berührt werden.
Die wasserrechtliche Erlaubnis wird antragsgemäß erteilt, wenn die wasserwirtschaftlichen Anforderungen (siehe Merkblatt) an die Nutzung oberflächennaher Erdwärme erfüllt werden. Einschränkungen gibt es allerdings in Wasserschutzgebieten.
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