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Bereich: Kultur, Migration, Gesundheit, Sport > Kultur

Interkulturelle Kulturarbeit Gehört zum Bereich Kultur, Migration, Gesundheit, Sport

Durch die Förderung interkultureller Kunst- und Kulturprojekte soll auf der Grundlage des "Prinzips der Einheit in Verschiedenheit" der Dialog zwischen den hier lebenden Kulturgruppen positiv besetzt werden. Es sollen Grenzen überschritten werden zwischen Herkunfts- und Gegenwartskultur, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Nord, Süd, Ost und West.

Aufgefordert sind professionelle Künstler, Künstlerinnen, Künstlerinitiativen und Gruppen unterschiedlichster kultureller Herkunft, sich mit Mitteln der Kunst an einem Diskurs zu beteiligen, der die Vielfalt der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens widerspiegelt. Schwerpunkt des Förderprogramms ist der interkulturelle Dialog, die künstlerische Auseinandersetzung mit unterschiedlichen kulturell geprägten Ausdrucksformen und das künstlerische Experimentieren mit interkulturellen Begegnungsmöglichkeiten.

Gewünscht sind visionäre Antworten auf die Frage, was Kunst dazu beitragen kann, kulturelle Vielfalt als Bereicherung und Chance und nicht als Problem oder Bedrohung wahrzunehmen.

Gefördert werden vorrangig interkulturelle Kunst- und Kulturprojekte, die

  • sich spartenübergreifend in qualitativ hochwertiger Weise künstlerisch mit eigenen und anderen kulturellen Denkweisen in der Vielfalt der hier lebenden Kulturen auseinandersetzen,
     
  • künstlerisch mit unterschiedlichen interkulturellen Begegnungsformen experimentieren,
     
  • sich mit den Mitteln der Kunst an einem kulturellen Diskurs beteiligen, der sensibilisierend zur Klärung der Frage beiträgt, wo eine gleichberechtigte kulturelle Verschiedenheit endet und wo sich kulturelle Besonderheiten einem gemeinsamen Kern unterordnen müssen, um dem angestrebten Ziel näher zu kommen, eine Balance zwischen den Kulturen herzustellen,
     
  • sich mit der Vision beschäftigen, was Kunst dazu beitragen kann, kulturelle Vielfalt als Bereicherung und Chance und nicht als Problem oder Bedrohung wahrzunehmen,
     
  • im Ansatz auf Nachhaltigkeit angelegte interkulturelle Strukturen innerhalb der Kommunen und zwischen den Kommunen (interkulturelle Öffnung von [Kultur-] Verwaltungen) aufbauen, bzw. intensivieren,
     
  • Personen mit Migrationshintergrund beteiligen und dabei dialogische Interaktionsformen auf drei Möglichkeitsebenen verwenden:
    • bei der Planung und/oder Produktion einen Kunstwerkes,
    • im Kunstwerk selbst,
    • bei der Rezeption des Kunstwerks.

Die Landesförderung kann bis zu 50 % der entstehenden Kosten betragen.

Anträge sind bei der Bezirksregierung einzureichen.

Weiterführende Informationen

Projektausschreibung Interkulturelles 2009 und 2010

Projektausschreibung der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen zur Interkulturellen Kulturarbeit.

Förderungsgrundsätze für Projekte der Interkulturellen Kulturarbeit

Förderungsgrundsätze für die Gewährung von Zuwendungen für interkulturelle Kulturmaßnahmen durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Info-Bereich

Ansprechpartner/innen:

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