Schnelles Internet für Alle

Doch was bedeutet eigentlich "schnelles Internet"?

Wenn man sich an das Rauschen und Piepsen alter Analog-Modems erinnert, werden heutzutage nur noch nostalgische Gefühle geweckt. Spätestens seit den modernen DSL-Technologien hat das Internet eine Revolution in Sachen Geschwindigkeit erlebt. Durch den Einsatz leistungsstarker Technologien wie der Glasfaser wird das Surfen im Netz noch angenehmer: Hochaufgelöste Videos streamen oder Dateien blitzschnell übertragen – all das ist mit entsprechender Technik möglich.

Ein kurzer Rückblick: Noch Anfang der 1990er Jahre galt ISDN als riesiger Sprung in Sachen Geschwindigkeit. Mit einem Mal wurde Surfen im Internet mehr als doppelt so schnell. Die alten Analog-Modems hatten ausgedient – die neue Geschwindigkeits-Schallmauer lag nun bei 128 Kilobit pro Sekunde (KBit/s).

Im Vergleich zu den heute üblichen 16 MBit/s (16 Megabit entsprechen grob 16.000 Kilobit) bei einer DSL-Leitung, wirkt ISDN für moderne Haushalte wie Schneckentempo. Filme streamen, online Spiele spielen, Daten in der Cloud austauschen – all das wäre damals undenkbar gewesen. Und selbst heute stößt das vermeintlich schnelle Internet an seine Grenzen. 50 oder gar 100 MBit/s sind gefordert, um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten.

Mit Lichtgeschwindigkeit in die Zukunft. Damit wir auch weiterhin schnelles Internet nutzen können, müssen wir in neue Technologien und den Ausbau der Netze investieren. Dabei soll vor allem der Einsatz von Glasfaserkabeln im Fokus stehen und ein flächendeckendes, hochleistungsfähiges Anschlussnetz schaffen. Auch die Regionen, denen bis heute keine schnellen Internetverbindungen zur Verfügung stehen, sollen endlich "ans Netz gebracht" werden. Ein ambitioniertes Ziel: der Masterplan Gigabit sieht vor, bis 2025 allen Haushalten in Nordrhein-Westfalen einen Zugang zum Breitband-Netz zu ermöglichen.



Pure Nostalgie: An die markanten Geräusche eines Analog-Modems können sich heute wahrscheinlich nur die "Internet-Veteranen" erinnern. Wer noch einmal den Klängen einer längst vergangenen Zeit lauschen möchte, der kann einfach auf Play klicken. Übrigens: Der Vorläufer des Internet – das sogenannte Arpanet – wurde bereits 1969 erfolgreich in Betrieb genommen.


Förderprogramme

So können wir Ihnen helfen

Wir unterstützen Kommunen, Gemeindeverbände und Vereine bei der Umsetzung ihrer Ziele für ein leistungsfähigeres Internet. Dafür haben wir ein breites Spektrum von Förderprogrammen, die wir kurz vorstellen.


Übersicht der Förderprogramme

Bundesförderprogramm
Breitbandausbau

Das Programm unterstützt einen effektiven und technologieneutralen Ausbau eines nachhaltigen sowie zukunftsfähigen Breitbandnetzes in unterversorgten Gebieten.

Gefördert werden Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände (zum Beispiel Kreise, Städte und Gemeinden).

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Sonderprogramm Breitbandausbau – Gewerbegebiete

Ein Sonderprogramm der Bundesförderung mit dem Ziel, unterversorgte Gewerbe- und Industriegebiete mit hochleistungsfähigen Breitbandnetzen zu versorgen.

Gefördert werden Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände (zum Beispiel Kreise, Städte und Gemeinden).

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Ko-Finanzierung
des Bundesprogramms

Bei diesem Förderprogramm handelt es sich um eine Ergänzung des Bundesprogramms mit Mitteln des Landes. Ebenso wie die Bundesförderung basiert die Landesförderung auf der NGA-Rahmenregelung.

Gefördert werden Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände (zum Beispiel Kreise, Städte und Gemeinden), die bereits eine Förderzusage des Bundes erhalten haben.

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Landesschulrichtlinie zur
Anbindung der Schulen

"Eine moderne und zukunftsfähige Ausstattung unserer Schulen hat für die Landesregierung oberste Priorität." Andreas Pinkwart Ziel ist es bis Ende 2022 alle Schule an das Glasfasernetz anzubinden. Hierfür stellt das Land Fördergelder bereit.

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Breitbandversorgung ländlicher
Räume (NGA)

Die Förderung basiert auf der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung des Next Generation-Access im Ländlichen Raum.

Gefördert werden Zuschüsse von Gemeinden oder Kreisen zur Schließung einer Wirtschaftlichkeitslücke sowie ein Betreibermodell. Eine Orientierungshilfe bietet Ihnen die Handlungsanleitung für Kommunen.

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Regionales Wirtschafts­förderungs­programm (RWP)

Ziel ist unter anderem die Förderung der Anbindung von Gewerbegebieten an eine leistungsfähige NGA-Breitband-Infrastruktur in unterversorgten Regionen.

Gefördert werden Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände (zum Beispiel Kreise, Städte und Gemeinden) sowie natürliche und juristische Personen.

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Breitbandversorgung ländlicher
Räume (GAK)

Gefördert wird die Schaffung einer zuverlässigen, erschwinglichen und hochwertigen Breitband-Infrastruktur zur Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien in unterversorgten, ländlichen Gebieten.

Diese Förderung richtet sich an Kreise und Kommunen im ländlichen Raum.

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Breitbandkoordination und NGA-Entwicklungskonzepte

Das Landesförderprogramm stellt Mittel für den Einsatz von Breitbandkoordinatoren sowie für die Erstellung von NGA-Entwicklungskonzepten auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte zur Verfügung. Ziel ist der Aufbau und die Bündelung des regionalen Know-Hows zur Identifizierung von „weißen Flecken“.

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Weitere Förderprogramme

Für den Fall, dass bei den vorgenannten Programmen noch nicht das richtige für Ihren Bedarf dabei war, möchten wir noch auf folgende Fördermöglichkeiten aufmerksam machen, welche jedoch nicht durch uns beraten und abgewickelt werden können.

WiFi4EU – der Weg zum öffentlichen Hotspot

Kommunen und Gemeindeverbände können sich das Erstellen eines öffentlichen WiFi-Hotspots durch die Europäische Union fördern lassen.

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Freifunk-Förderung

Freifunk-Vereine in Nordrhein-Westfalen haben die Möglichkeit, bei der Landesregierung Zuwendungen zu beantragen, um beispielsweise Medien- und Technikkompetenz in Freifunk-Projekten zu fördern und den Ausbau und die Fortentwicklung lokaler Backbones von Bürgerdatennetzen in Nordrhein-Westfalen voranzubringen.

Näheres erfahren Sie über die Homepage des Landes NRW:

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Gute Schule 2020

Die NRW.Bank hat auf Initiative der Landesregierung das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020 kreiert. Dieses Programm bietet den Kommunen die Möglichkeit einer langfristigen Finanzierung kommunaler Investitionen in die Sanierung, die Modernisierung und den Ausbau der kommunalen Schulinfrastruktur, wozu auch die Digitalisierung zählt.

Über die Förderbedingungen informiert Sie die NRW.Bank auf ihrer Seite:

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Gigabit.NRW

Gemeinsam zum Ziel

Das Ziel ist gesteckt: 2025 sollen alle Haushalte in NRW an das Gigabit-Netzwerk angeschlossen sein. Schulen, Gewerbegebiete sowie öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser sogar bereits bis 2022. Ein ambitioniertes Unterfangen. Gigabit.NRW hilft Ihnen, die Chancen dieses Plans zu nutzen und die Digitalisierung sowohl im urbanen wie auch im ländlichen Raum voranzubringen. Doch wer oder was steckt eigentlich genau hinter Gigabit.NRW?

Was ist Gigabit.NRW?

Die Landesregierung NRW hat sich im Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, flächendeckende, konvergente Gigabit-Netze aufzubauen. Hierzu bedarf es einer breit angelegten Strategie, in deren Fokus vor allem der Ausbau der Internet-Infrastruktur steht. Um diese Strategie erfolgreich umzusetzen wurden verschiedene Beteiligungsstellen installiert, die jeweils mit einem Aufgabenschwerpunkt ausgestattet wurden.

Unsere Aufgaben im Detail

Die Geschäftsstellen Gigabit.NRW sind Ansprechpartner_innen bei den jeweiligen Bezirksregierungen und übernehmen als Bewilligungsbehörde unter anderem die Antragsberatung und –prüfung sowie die Mittelauszahlung.


Erste Ansprechpartner vor Ort sind die zuständigen Breitbandkoordinatoren. Sie identifizieren auf kommunaler Ebene unterversorgte Gebiete und koordinieren die Breitbandausbauprojekte. Gemeinsam mit der Geschäftsstelle Gigabit.NRW beraten sie speziell über den geförderten Ausbau einer Breitband-Infrastruktur, so dass die passenden Förderprogramme für individuelle Probleme angeboten werden können.

Weitere Akteure

Neben den Geschäftsstellen bei den einzelnen Bezirksregierungen und den Breitbandkoordinatoren gibt es noch weitere Akteure des Landes, die sich um den Breitbandausbau kümmern. Das Kompetenzzentrum Gigabit.NRW kümmert sich vornehmlich um die Beratung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau sowie die Vernetzung der einzelnen Akteure. Das Qualitätsmanagement Gigabit.NRW unterstützt die Geschäftsstellen Gigabit.NRW bei besonderen Fragen und soll auf eine Vereinfachung der Förderverfahren hinwirken.


Gigabit. NRW – Ihr Team


Mit einem Klick auf die Karte erfahren Sie direkt, wer Ihnen weiterhelfen kann.

Leiter der Geschäftsstelle Giovanni Lo Re
Seibertzstraße 1 • 59821 Arnsberg

Telefon: 02931 82-3494giovanni.lore@bra.nrw.de

Kreis Olpe Kreis Siegen- Wittgenstein Hochsauerlandkreis Kreis Soest Hamm Märkischer Kreis Kreis Unna Dortmund Hagen Bochum Herne Ennepe- Ruhr- Kreis

Technologien

Hier finden Sie eine Übersicht über die Ausbauarten

VDSL

Ausgeschrieben heißt VDSL “Very High Speed Digital Subscriber Line“. VDSL ist eine Kupferleitungen. Es sind so Datenraten bis 100 Mbit/s im Nahbereich, nahe am Verteilerkasten, möglich

Vectoring

Vectoring ist ein Upgrade der VDSL-Leitung. Störungen, die bei dem Kupferkabel auftreten können, werden durch intelligente Signalverarbeitung minimiert und dadurch die Datenrate weiter maximiert. Dies ist jedoch nur über wenige 100 Meter möglich.

FTTC

Fiber to the curb oder zu Deutsch „Glasfaser bis zum Verteilerkasten“. Hier wird vom Backbone, dem Kernnetz, bis zum Verteilerkasten Glasfaser gelegt. Die letzten Meter zwischen Verteilerkasten und Hausanschluss werden mit einer Kupferleitung realisiert.

FTTH

Fiber to the home oder zu Deutsch „Glasfaser bis ins Haus“. Die gesamte Strecke zum Teilnehmer bis in die Wohnung besteht aus Glasfaser.

FTTB

Fiber to the building oder zu Deutsch „Glasfaser bis in das Gebäude“. Im Gegensatz zum FTTH reicht das Glasfaserkabel allerdings „nur“ bis an einen (Verteiler-)Punkt im Haus. Relevant bei Adressen, an denen nur 1 Anschluss erforderlich ist.

Erfolgreiche Projekte


Hier finden Sie eine Auswahl der Projekte, die erfolgreich umgesetzt wurden.

LEGENDEBundesförderprogramm BreitbandausbauSonderprogramm Breitbandausbau – GewerbegebieteBreitbandversorgung ländlicher Räume (GAK)Breitbandkoordination und NGA-Entwicklungskonzepte Regionales Wirtschaftsförderungsprogramm


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