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04.04.2011

Naturschutzgebiete bleiben Naturschutzgebiete

Seit 1990 stehen der "Brockbusch" in Erwitte und die Steinbrüche "Auf der Höhe" in Geseke unter Naturschutz. Weil aber die Verordnungen von damals ausgelaufen sind, mussten die beiden Bereiche jetzt erneut als Naturschutzgebiete festgesetzt werden. Am Sonntag, 3. April 2011, sind die beiden Verordnungen in Kraft getreten.

Landschaftsbild

Für Erholungsuchende ändert sich nichts: Sie dürfen die Gebiete nach wie vor betreten – natürlich nur auf den bereits vorhandenen Wegen. Die Bezirksregierung appelliert an die Bevölkerung, alles zu unterlassen, was zu einer Veränderung, Beschädigung oder Zerstörung der Naturschutzgebiete oder ihrer Bestandteile führen könnte.

Im 45 Hektar großen "Brockbusch" tummeln sich unter anderem der Rotmilan, der Kammmolch und verschiedene Fledermausarten. Auch wachsen hier seltene Frühjahrsgeophyten. Die Schutzmaßnahme hat außerdem landeskundliche Gründe: Der Ringwallgraben der ehemaligen Burg soll erhalten werden.

Bei den 31,5 Hektar umfassenden Steinbrüchen „Auf der Höhe“ liegt das Augenmerk auf der Erhaltung und Entwicklung der Steilwände, Terrassen, Abraumhalden und Sohlen im ehemaligen Kalksteinbruch mit ihrem Kalk-, Trocken- und Halbtrockenrasen. Zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten sind hier ebenfalls zu Hause.



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