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11.04.2011

Tage der Transportsicherheit 2011

Informationen gegen gefährlichen Leichtsinn

Mit nur 40 Kilometern pro Stunde rollt der Kleintransporter auf der Straße. Auf seiner offenen Ladefläche: Baumaterial − Steine, Absperrgitter, Paletten, Schubkarre, Mörtelwanne. Was passiert, wenn der Fahrer bremsen muss, erfuhren die Besucher am Wochenende bei den Tagen der Transportsicherheit: Zehn Meter weit fliegen die schweren Gegenstände als massive Wurfgeschosse durch die Gegend, bevor sie als gefährliche Verkehrshindernisse liegen bleiben.

Rund 3000 Gäste, die meisten von ihnen im Transport- oder Verladegewerbe tätig, waren trotz des schönen Wetters der Einladung der Bezirksregierung Arnsberg zu den Fachinformationstagen nach Brilon-Alme gefolgt. Doch ausgerechnet die beiden Gruppen, die Organisator Josef Lahme mit der Veranstaltung diesmal besonders im Blick hatte, Handwerker und Landwirte, machten sich leider rar. Gut besucht waren dagegen insbesondere Vorträge zu rechtlichen Regelungen, etwa zu Lenk- und Ruhezeiten, gegen die zu verstoßen empfindliche Geldbußen oder Punkte in Flensburg zur Folge haben kann. Action-Freunde kamen im Simulator auf ihre Kosten: Wer in der Führerkabine Platz nahm, erfuhr am eigenen Leib, was geschieht, wenn sich ein Laster überschlägt. Auf großes Interesse stießen auch die Lkw-Kontrollen der Polizei, die demonstrierte, wie ein Brummi gewogen wird.



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