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13.12.2012

Freibad Brilon Alme

Schwimmbad wird mit regenerativer Energie beheizt

Die Energieversorgung für das Freibad Brilon-Alme wird auf eine regenerative Energiequelle umgestellt. Der Betreiberverein möchte seine zwei Schwimmbecken in der Badesaison mit industrieller Abwärme aus dem benachbarten Sägewerk beheizen. Mit Landesmitteln in Höhe von 23.200 Euro kann jetzt die Errichtung einer Wärmetransportleitung zwischen dem Sägewerk und dem Schwimmbad gefördert werden.

Das Vorhaben ist zum jetzigen Zeitpunkt in der Region  einzigartig. Durch den geplanten Einsatz von Holz lokaler Herkunft, ist die Möglichkeit einer lokalen Wertschöpfung gegeben. Grund genug für Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann den Förderbescheid an Vertreter des Betreibervereins und des Fördervereins zu übergeben.

Falls entsprechende weitere Energiemengen zur Verfügung stehen, ist auch die Versorgung der benachbarten städtischen Mehrzweckhalle bzw. des Feuerwehrgerätehauses mit der Abwärme des Sägewerkes vorgesehen.

Als Wärmeerzeuger dient ein  Dampfkessel mit einer thermischen Leistung von ca. 250 kW. Das Vorhaben ist zum jetzigen Zeitpunkt in der Region  einzigartig. Durch den geplanten Einsatz von Holz lokaler Herkunft, ist die Möglichkeit einer lokalen Wertschöpfung gegeben.

Um die Energieversorgung auch in der Spitzenlast zu garantieren werden am Sägewerk ein bestehendes Dieselaggregat und an der Mehrzweckhalle ein bestehender Ölkessel mit in das Versorgungsnetz eingebunden.

 

Bildhinweis:
Regierungspräsident  Dr. Gerd Bollermann (rechts), Rüdiger Sürig, 1. Vorsitzender des Betreibervereins und zugleich 2. Vorsitzender des Fördervereins (Mitte),  Alexander Schröder, Vorstand Finanzen im Förderverein (links).

 


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