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19.03.2013

Bergschäden beim Steinkohlenabbau

Verbesserungen für Bergschadensbetroffene Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Auf Vorschlag der Bezirksregierung Arnsberg sind jetzt von einer Arbeitsgruppe Verbesserungen bei der Dokumentation von möglichen Bergschäden und strittiger Sachverhalte erarbeitet worden. Diese Vorschläge hinsichtlich einer weitergehenden Dokumentation hat kürzlich der Unterausschuss Bergbausicherheit des Landtages NRW behandelt.

Beim untertägigen Steinkohlenabbau wird die Erdoberfläche abgesenkt, wodurch Bergschäden verursacht werden können. Zudem können an der Oberfläche Erdspalten oder Geländeabrisse auftreten. In einzelnen Zweifelsfällen hat es darüber Streitigkeiten zwischen den Betroffenen und den Bergbauunternehmen gegeben.

Seit 2012 führt daher die RAG Aktiengesellschaft zusätzlich zu den gesetzlich ohnehin erforderlichen Aufzeichnungen durch anerkannte Markscheider eine „Dokumentation besonderer Sachverhalte“. In die „Dokumentation besonderer Sachverhalte“ werden Sachverhalte aufgenommen, über deren derzeitige oder weitere Ausprägung als Erdstufe, Verwerfung oder Geländeabriss Zweifel bestehen. Die Ausprägungen können zum Beispiel als Versatz oder Verformung von oberflächennahen Bodenschichten, als Fundament- oder Wandrisse an Gebäuden, als Risse oder Spalten im Straßenbelag und als Risse oder Brüche an Versorgungsleitungen auftreten.

Bürger können Einsicht nehmen

Alle Bürgerinnen und Bürger können derartige Sachverhalte, die sie an ihrem Privateigentum oder im öffentlichen Bereich festgestellt haben, dem zuständigen Markscheider der RAG Aktiengesellschaft melden. Eine Meldung kann formlos per Post (RAG Aktiengesellschaft, Shamrockring 1, 44623 Herne, per E-Mail: post@rag.de oder auch per Telefon: 0800 2727271) erfolgen.

In diese erweiterte Dokumentation, die auch bei der NRW-weit zuständigen Abteilung Bergbau und Energie der Bezirksregierung Arnsberg in Dortmund vorliegt, kann auf Grundlage des Umweltinformationsgesetzes NRW durch Bürgerinnen und Bürger Einsicht  genommen werden. Alternativ können auch Kopien von Informationen aus der erweiterten Dokumentation weitergegeben werden.

 

Kontakt:
Andreas Nörthen
Sprecher für die Abteilung Bergbau und Energie in NRW
Tel.: 02931 82-3934

 


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