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21.11.2013

Bergbaubedingte Hohlräume

Sofortmaßnahmen im Essener Stadtkern eingeleitet Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Die Bergbauabteilung der Bezirksregierung Arnsberg hat auf einer Baustelle im Essener Stadtkern Sofortmaßnahmen eingeleitet: Ein Stollen in 16 Metern Tiefe wird derzeit mit Beton verfüllt. Im Bereich des Flözes „Sonnenschein“ laufen zudem weitere Bohrungen, um das Ausmaß von Hohlräumen und Verbruchzonen festzustellen.

Am Mittwoch (20.11.2013) war die Bezirksregierung Arnsberg über die Ergebnisse von Baugrunduntersuchungen auf einer Baustelle in der Essener Innenstadt informiert worden. Die Baustelle befindet sich westlich des Hauptbahnhofs und südlich der Bahnkörper – im Bereich der Bert-Brecht-Straße 4. Nach einer ersten Auswertung von Grubenbildern wurden die Sofortmaßnahmen von der Bergbauabteilung der Bezirksregierung umgehend eingeleitet.

Eingebunden sind: die Deutsche Bahn AG (DB),  RWE Systems  (als Grubenfeldeigentümerin), die Polizei und die DMT Sachverständigenstelle.  Seitens der DB wurde eine Langsam-Fahrstrecke eingerichtet. Die Verkehrsführung hinsichtlich des Straßenverkehrs wurde geändert, um die Nutzung umliegender Parkhäuser zu gewährleisten. Die weiteren Bohrergebnisse müssen für belastbare Aussagen über Art und Umfang der Hohlräume abgewartet werden. Eine Einschätzung zur Dauer der Sofortmaßnahmen ist daher zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

 

Kontakt:
Andreas Nörthen
Sprecher Abteilung Bergbau und Energie in NRW
Tel: 02931 82-3934



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