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22.11.2013

Bahnhofsbereich Essen

Sicherung und Untersuchungen dauern an Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Durch die von der Bezirksregierung Arnsberg eingeleiteten Sofortmaßnahmen konnte der in 16 Metern Tiefe liegende Stollen im Bereich des Essener Hauptbahnhofs zum größten Teil verfüllt werden.

Der in der Nähe des Essener Hauptbahnhofs bei Bauarbeiten gefundene Stollen wurde mit rund 220 Kubikmeter Baustoff verfüllt. Um die genaue Lage des Stollens zu ermitteln und etwaige weitere Hohlräume auszuschließen, wird die Untersuchung im 24-Stunden-Betrieb auch vom nördlichen Bereich aus fortgesetzt. Oberhalb des Stollens wurden dabei bereits Hohlräume und Auflockerungsbereiche gefunden, die vermutlich durch nicht dokumentierten Abbau des Flözes „Sonnenschein“ verursacht werden. Der Stollen und die Abbautätigkeiten sind auf Bergbau aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zurückzuführen.

Eine belastbare Aussage zur Dauer der weiteren Untersuchungen kann noch nicht getroffen werden, da dies von den Untersuchungsergebnissen der Bohrungen abhängig ist. Es ist aber davon auszugehen, dass die Untersuchungen voraussichtlich mindestens noch eine Woche, bis zum 29.11.2013, andauern.

Zu etwaigen Verkehrseinschränkungen im Bahnbetrieb wird die DB eine eigene gesonderte Pressemitteilung herausgeben.

 

Kontakt:
Andreas Nörthen
Sprecher Abteilung Bergbau und Energie in NRW
Tel.: 02931 82-3934

 


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