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24.04.2015

Landesmittel bewilligt

Fördergelder und Anerkennung für Integrationsagenturen Gehört zum Bereich Integration, Migration

Verlässliche Förderung der Integrationsarbeit: Regierungspräsident Dr. Gerd Bollermann übergab jetzt Bescheide über insgesamt 8,3 Millionen Euro an die Vertreter der Integrationsagenturen in Nordrhein-Westfalen. Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonisches Werk, Deutsches Rotes Kreuz, die Jüdischen Gemeinden und der Landesverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes können damit in 2015 nun 150 Stellenanteile für 231 Mitarbeiter/innen finanzieren. 

„Die bewilligten Landesmittel sind unabdingbar für die Integrationsarbeit in NRW. In der Umsetzung sind die landesweit 162 Integrationsagenturen – samt fünf Antidiskriminierungsbüros und 25 spezifischen Maßnahmen – unverzichtbar. Wie fördern damit die Arbeit von Integrationsfachkräften, die sich tagtäglich dafür einsetzen, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft im Stadtteil zu unterstützen. Was sie leisten, ist ein ganz wichtiger Beitrag für unser System“, betonte Dr. Bollermann.

„Von Bedeutung sind die Integrationsagenturen aber auch mit Blick auf die notwendige Vernetzung aller Akteure, die mit Zuwanderung und Integration befasst sind. Diese Vernetzungsaktivitäten müssen wir alle gemeinsam noch weiter intensivieren“, sagte der Regierungspräsident bei der Übergabe der Förderbescheide am Donnerstag (23.04.) in Dortmund. 

Aufgaben der Integrationsagenturen sind insbesondere die Förderung bürgerschaftlichen Engagements von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die interkulturelle Öffnung sowie sozialraumorientierte Arbeit und Antidiskriminierungsarbeit. Dabei sollen sie die Chancen, aber auch die Probleme der Integration erkennen und benennen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit freien und öffentlichen Trägern sowie mit den Migrantenselbstorganisationen erarbeiten sie Lösungsstrategien und setzen sie in die Praxis um.

Auch Förderung für Interkulturelle Zentren

Die regionalen Verbände von Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband, Diakonischem Werk und Deutschem Roten Kreuz sowie der Landesverband des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes erhielten darüber hinaus jetzt Förderbescheide für die Arbeit der Interkulturellen Zentren und für niedrigschwellige Integrationsvorhaben. Hierfür hat das landesweit zuständige Kompetenzzentrum für Integration (KfI) der Bezirksregierung Arnsberg weitere 928.071 Euro bewilligt.

Die NRW-weit 85 Interkulturellen Zentren sind – neben den Integrationsagenturen – ein weiteres wichtiges Instrument der Migrationsarbeit in NRW. Als Begegnungs- und Kommunikationsorte bieten sie Menschen mit Zuwanderungsgeschichte Raum für Veranstaltungen. Und mithilfe der Fördermittel für 2015 können landesweit nun fast 400 niedrigschwellige Integrationsvorhaben realisiert werden. 

 

Bildhinweis:
RP Dr. Gerd Bollermann (vorne, 3. v. l.) übergab jetzt Förderbescheide an Vertreter/innen der Arbeiterwohlfahrt, des Caritasverbandes, des Diakonischen Werkes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Jüdischen Gemeinden sowie des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.


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