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21.12.2015

Bergwerk Auguste Victoria beginnt untertägigen Rückzug

Bezirksregierung lässt Abschlussbetriebsplan zu – Folgenutzung im Fokus Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Die als Bergbehörde in NRW landesweit zuständige Bezirksregierung Arnsberg hat rechtzeitig zum Stilllegungstermin des Bergwerkes  Auguste Victoria den Abschlussbetriebsplan für den planmäßigen Rückzug aus dem Untertagebetrieb zugelassen. Im Abschlussbetriebsplan  werden insbesondere die grubensicherheitlichen Erfordernisse und alle die Bergtechnik betreffenden Belange geregelt.

Der Rückzug aus dem Untertagebetrieb wird in drei Phasen durchgeführt. In den ersten beiden jetzt anlaufenden Phasen werden die untertägigen Betriebsmittel ausgebaut und nach über Tage zur weiteren Verwendung oder Verwertung transportiert. Weiterhin wird ein Großteil des untertägigen Streckennetzes nach einem detaillierten Plan Schritt für Schritt abgedämmt. In der danach folgenden letzten Phase sind die Maßnahmen geplant, die für den endgültigen Rückzug und die letzten beiden   Schachtverfüllungen durchzuführen sind. Eine abschließende Überprüfung gegebenenfalls noch notwendiger Justierungen für den dann erwarteten Grubenwasseranstieg ist im Abschlussbetriebsplan für diesen Zeitpunkt vorbehalten. 

Der übertägige Betrieb wird im kommenden Jahr in stark verringertem Umfang weiter geführt. Nach Beendigung der untertägigen Arbeiten  wird dann auch der Abschlussbetriebsplan für den Übertagebetrieb erstellt und das erforderliche Zulassungsverfahren eingeleitet. Die Wiedernutzbarmachung und die Reaktivierung der ehemaligen Bergbauflächen für die geplanten Folgenutzungen werden von der Bergbehörde aktiv und mit Nachdruck begleitet.


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