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30.06.2017

Änderungen der Verpflichtungen

Neues Geldwäschegesetz seit dem 26.06.2017 Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft Gehört zum Bereich Recht, Ordnung

Das neue nationale Geldwäschegesetz ist zum 26. Juni 2017 in Kraft getreten und setzt die Änderungen der Vierten EU-Geldwäsche-Richtlinie in der Geldwäsche- und Terrorismusbekämpfung in Deutschland um. Das neue Geldwäschegesetz führt zu einer Reihe von Änderungen in den Verpflichtungen.

So sind Güterhändler z. B. Autohändler oder Juweliere nun bereits bei der Annahme oder Abgabe von Barbeträgen ab 10.000 Euro dazu verpflichtet die Identifizierung nach dem Gelwäschegesetz vorzunehmen. Bislang galt diese Verpflichtung ab einem Betrag von 15.000 Euro. Diese und weitere neue Vorgaben dienen der noch effizienteren Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Die Bezirksregierung Arnsberg nimmt die Aufsicht nach dem Geldwäschegesetz für eine Reihe von Verpflichteten des Nichtfinanzsektors wahr.


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