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09.11.2017

Sitzung der Regionalräte in Westfalen

Chancen der Digitalisierung für die Regionen nutzen Gehört zum Bereich Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr

Die Regionalräte Arnsberg, Detmold und Münster treffen morgen (10.11.) zur gemeinsamen Sitzung in Bad Sassendorf zusammen.  Mit ihrer zweiten gemeinsamen Tagung wollen die westfälischen Regionalräte aus Südwestfalen, Ostwestfalen und dem Münsterland ihren Regionen gemeinsam politisch Gehör verschaffen. „Diese drei wirtschaftlich stärksten Teilregionen von Nordrhein-Westfalen, industriestark und gleichzeitig stark in Natur und Umwelt, wollen gemeinsam Wege für eine erfolgreiche Zukunft diskutieren,“ so Hermann-Josef Droege, Vorsitzender des Regionalrates Arnsberg. „Das Leitthema der Digitalisierung im Mittelpunkt der Bad Sassendorfer Veranstaltung soll eine Brücke in diese Zukunft sein.“

„Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken. Wir haben heute gesehen, dass das Internet praktisch alle Lebensbereiche in irgendeiner Weise berührt. Die Wirtschaft ist auf ein schnelles Internet angewiesen, da sie sonst nicht mehr wettbewerbsfähig ist; Zeit ist heute, wie aber praktisch schon immer, ein wichtiger Faktor neben der Qualität des Produktes. Das gilt  für Werbung und Akquisition. Verkürzt dargestellt heißt das:  Ohne schnelles Internet Gefährdung der Arbeitsplätze. Diese virtuellen Wege eröffnen aber auch Chancen  für die Wirtschaft im ländlichen Raum.“, unterstreicht Reinold Stücke, Vorsitzender des Regionalrates Detmold.

Bereits in der ersten gemeinsamen Sitzung im November 2015 wurde das Thema Digitalisierung als eine wichtige Herausforderung in einem gemeinsam beschlossenen Positionspapier festgehalten und zum Scherpunktthema für die morgen stattfindende zweite Sitzung festgehalten. „Wir setzen hier an und wollen mit fachkundigen Referenten dieses Zukunftsthema intensiv behandeln und daran mitwirken, dass Westfalen bei der Umsetzung digitaler Strategien im Wettbewerb der Regionen vorne liegt. In den vergangenen 5 Jahren haben die Kreise, die Städte und Gemeinden auf sehr verschiedene Art den Ausbau der Breitband-Infrastruktur wesentlich vorangebracht. Wir benötigen möglichst flächendeckend Glasfaseranschlüsse für alle Firmen, aber auch für die privaten Haushalte. Nur wenn jeder Zugang zur Datenautobahn hat, wird es möglich sein, die Chancen der Digitalisierung umfassend zu nutzen, die Produktivität in allen Bereichen zu steigern und neue Möglichkeiten der Bildung und Fortbildung zu nutzen.“, so Engelbert Rauen, Vorsitzender des Regionalrates Münster.  Hermann-Josef Droege ergänzt: „Wir erwarten in der Sitzung Anregungen, Hinweise und Vorschläge wie die Digitalisierung dem Ballungsraum und gleichermaßen dem ländlichen Raum zu Gute kommen kann und nicht nur die Chance zur technischen Vernetzung bietet, sondern vor allem den Menschen außerhalb der Ballungsräume neue Perspektiven eröffnet. Diese Dinge gilt es nach der Tagung weiter politisch zu diskutieren.“


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