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15.02.2018

Weitere Planungen

Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) Soest

Auf dem Gelände der ehemaligen Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest werden die bestehenden Gebäude derzeit zu einer Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge des Landes NRW (ZUE) hergerichtet. Eine entsprechende Nutzung ist für eine Laufzeit von 10 Jahren beabsichtigt. In den Planungen bereits berücksichtigt wird eine mögliche, sich daran anschließende städtebauliche Folgenutzung durch die Stadt Soest.

Bei der Realisierung des Projekts auf dem im Eigentum des Bundes stehenden Grundstück steht die Stadt Soest dem Land unterstützend zur Seite. Grundlage für diese Kooperation ist ein Herrichtungsvertrag zwischen der Stadt und der Bezirksregierung Arnsberg. Danach hat sich die Stadt Soest im Wege der Amtshilfe bereit erklärt, als Baubetreuer die bestehenden Gebäude nach Maßgabe und Vorgaben des Landes bzw. des Bundes zu sanieren und bezugsfertig als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. Die voraussichtlichen Gesamtkosten der Maßnahme betragen knapp 23 Mio. Euro und werden zunächst vom Land getragen, in weiten Teilen aber später vom Bund ersetzt.

Vorübergehend war geplant, im Rahmen der maximalen Belegungskapazität von 1.500 Unterbringungsmöglichkeiten zunächst nur 500 Plätze für eine aktive Nutzung und weitere 1.000 Plätze in Standby vorzuhalten. Aufgrund veränderter Rahmenbedingungen sind jedoch zum Jahreswechsel 2017/18 die landespolitischen Vorgaben zur ZUE Soest durch das zuständige Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration angepasst worden. Danach soll die Einrichtung nach Abschluss der Herrichtung jetzt mit 1.200 belegbaren Plätzen und 300 Standby-Plätzen an den Start gehen.

Die Inbetriebnahme der ZUE Soest ist nach aktuellem Stand für den 01.10.2018 vorgesehen, sofern keine unvorhersehbaren Verzögerungen mehr eintreten.


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