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18.05.2018

Elektromobilität NRW

Fördermöglichkeiten für Kommunen vorgestellt

Elektromobilität NRW ist ein zentraler Baustein zur Veränderung der Mobilität in Nordrhein-Westfalen hin zu mehr Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Entwicklung.  Sie trägt dazu bei, die Klimaschutzziele im Verkehrsbereich zu erreichen und verkehrsbedingte Emissionen wie Feinstaub, Stickoxide und Lärm zu reduzieren und wird vom Land Nordrhein-Westfalen nachhaltig unterstützt.

Grund genug für das das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und die Bezirksregierung Arnsberg den Kontakt zu den Städten und Gemeinden, die in diesem Zusammenhang wichtige Akteure sind, zu suchen. Sie sind nach Einschätzung von Ministerium und Bezirksregierung wichtige Vorbilder für die Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Gewerbe..

Ziel des Landes ist es, mit Hilfe von geförderten Maßnahmen die Städte,  Gemeinden und Kreise dabei zu unterstützen, ihren kommunalen Fuhrpark mehr und mehr unter dem Gesichtspunkt der Elektromobilität umzurüsten, eine dafür erforderliche internen und öffentliche Ladeinfrastruktur aufzubauen. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen am 18. Mai gaben Fachministerium und Bezirksregierung  Informationen zur Elektromobilität, zu den aktuellen Fördermöglichkeiten des Landes und des Bundes an die Kommunalvertreter weiter.

Regierungspräsident Hans Josef Vogel betonte in seiner Begrüßung, dass der Regierungsbezirk Arnsberg einerseits einer der Kernstandorte der Automotive-Industrie in Deutschland ist und dass gleichzeitig in der Region zentrale Lösungsbausteine für die Elektromobilität produziert und ständig weiterentwickelt werden. Für ihn ist damit klar, dass die Region von einem fortgesetzten Ausbau der Elektromobilität in vielfältiger Weise auch wirtschaftlich profitieren kann.

„Die Stärkung der Elektromobilität ist das erklärte Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung  und wird daher auch flankierend mit öffentlichen Mitteln gefördert, die hier heute den Fachleuten aus den Städten und Gemeinden vorgestellt und erläutert werden“, so Hans-Josef Vogel, der den Kurs des Wirtschaftsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen mit aller Kraft stützt.

Mit der finanziellen Unterstützung   des Landes wird z. B. eine konkrete Umsetzungsberatung für die Kommunen zur Elektromobilität gefördert. Durch eine solche Beratung soll den Kommunen ihr lokales Potential zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt werden. In einem weiteren Förderbaustein können die Kommunen Geldmittel für die Errichtung einer stationären, nicht-öffentlichen Ladeinfrastruktur für ihre Elektrofahrzeuge erhalten.

Mit einer dritten Fördermöglichkeit erhalten die Städte und Gemeinden Geldmittel für die Anschaffung von reinen Batterieelektrofahrzeugen.

Den ersten Förderbescheid für die Anschaffung eines Elektroautos an eine Kommune hatte Regierungspräsident Hans-Josef Vogel am 16. März an Ulrich Schulte, Bürgermeister der Stadt Plettenberg übergeben.

Daneben gibt es weitere Fördermöglichkeiten auch für Unternehmen, die in die Schaffung einer öffentlichen Ladeinfrastruktur investieren möchten.

Mit der landesweiten Abwicklung des Sofortprogramms Elektromobilität hat die Landesregierung die Bezirksregierung Arnsberg beauftragt. In den bisher bestehenden Förderprogrammen progres.nrw-Markteinführung und Landeinfrastruktur für Elektromobilität wurden innerhalb kürzester Zeit landesweit schon über 700 Anträge für Ladesäulenstandorte von Bürgern und Unternehmen für die private und öffentliche Nutzung beantragt. Auch das jetzt neu gestartete kommunale Förderprogramm wird bereits ausgesprochen gut nachgefragt.

 

Bildhinweis:
Regierungspräsident Hans Josef Vogel eröffnet die Informationsveranstaltung zur Elektromobilität


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