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04.06.2018

Staatliche Anerkennung

Schmallenbergs Stadtteile Westfeld und Ohlenbach werden Luftkurorte

Ein neuer Kurort im Sauerland: Die Schmallenberger Stadtteile Westfeld, Ohlenbach und Hoher Knochen erhalten die staatliche Anerkennung als Luftkurort. Regierungspräsident Hans-Josef Vogel überreichte die Anerkennungsurkunde am Samstag (2.6.) an Bürgermeister Bernhard Halbe.

Während die Stadt Schmallenberg bereits seit 1976 staatlich anerkannter Luftkurort ist, wird das Prädikat an die benachbarten Ortsteile rund um den Hohen Knochen erstmals vergeben. Mit der Anerkennung unterstreicht die Bezirksregierung die nachgewiesene gute Luftqualität und das Bioklima innerhalb der Stadtteile – und die heilklimatischen Vorzüge des Sauerlandes. Denn in der Mittelgebirgsregion ist die Dichte der Luftkurorte recht hoch: Eslohe, Grafschaft, Landscheid, Saalhausen sind nur einige der Luftkurorte im waldreichen und deshalb sehr grünen Sauerland.

Die Kriterien zur staatlichen Anerkennung als Luftkurort sind gesetzlich geregelt. Zu den Kriterien gehören neben wissenschaftlich messbaren Faktoren wie etwa der Lufthygiene auch weiche Faktoren, wie Betreuung der Kurgäste, Freizeitangebote und die Verkehrsbelastung.

Besonders beeindrucken konnten Westfeld, Ohlenbach und Hoher Knochen  mit der Rothaararena und dem Angebot nordischer Sportarten. Erkennbar waren hier zudem funktionierende Strukturen großen ehrenamtlichen Engagements. Somit stellt das Prädikat nicht nur eine Auszeichnung der erhaltenen Umwelt dar, sondern auch des Miteinanders vor Ort.

  

Fotohinweis:
Regierungspräsident Hans-Josef Vogel übergab die Anerkennungsurkunde persönlich an Schmallenbergs Bürgermeister Bernhard Halbe und Dietmar Albers, Vorsitzender des Bezirksausschusses Oberkirchen/Westfeld (v.r.n.l.)


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