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25.07.2018

PCB-Belastung im Dortmunder Hafen

Eingeschränkter Verzehr von Grünkohl ist weiterhin möglich Gehört zum Bereich Umwelt, Gesundheit, Arbeitsschutz

Die PCB-Belastung des Grünkohls lag im Jahr 2017 auf dem gleichen Niveau wie 2016. Auf der Basis seiner neuen Untersuchungsergebnisse macht das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) darauf aufmerksam, dass in den Kleingartenanlagen Hobertsburg, Hafenwiese und Westerholz der Verzehr von zwei Portionen (zusammen 500 g) selbstangebautem Grünkohl pro Woche aus gesundheitlicher Sicht tolerabel ist.

Den Verzehr von Kopfsalat und Endivie hatte das LANUV bereits nach den Untersuchungen aus den Jahren 2011 bis 2013 als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Für Grünkohl ist nach Einschätzung des LANUV nach den Untersuchungsergebnissen für 2017 weiterhin ein lediglich eingeschränkter Verzehr tolerabel.

Das LANUV hat in 2017 wie im Vorjahr die Auswirkungen der PCB-Belastungen im Hafen-Umfeld in den Kleingartenanlagen Hafenwiese, Westerholz und Hobertsburg ermittelt. Zum Vergleich wurden Hintergrundwerte für Nordrhein-Westfalen aus dem Wirkungsdauermessprogramm des LANUV herangezogen.

Dazu wurden Grünkohlpflanzen am 16. August 2017 ausgepflanzt am 20. November 2017 geerntet. Der Grünkohl wurde küchenfertig vorbereitet und anschließend als Mischprobe je Messpunkt auf Dioxine/Furane und PCB untersucht. Nach der Stilllegung der Firma Envio hatte die PCB-Belastung der Nahrungspflanzen deutlich abgenommen.


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