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19.12.2018

E-Mobilität

Bezirksregierung Arnsberg und innogy nehmen neue E-Ladesäule in Betrieb Gehört zum Bereich Energie, Bergbau Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft

Ein guter Tag für Arnsbergs E-Autofahrer: Gemeinsam nahmen heute, 19.12., Regierungspräsident Hans-Josef Vogel, Frank Eikel, Regionalleiter Südwestfalen, innogy, Johannes Kobeloer, Kommunalbetreuer innogy, und Thomas Niemand, Leiter Regionalzentrum Arnsberg, Westnetz, eine weitere öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge in Arnsberg in Betrieb.

Die neue Ladesäule ist nach dem Standort Hellefelder Straße die Zweite ihrer Art in Arnsberg und steht in der Drosselgasse vor der Bezirksregierung. Sie ist Teil der Bundesförderung von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die Bezirksregierung und Westnetz/ innogy haben es sich zum Ziel gemacht, die E-Mobilitäts-Offensive in der Region zu unterstützen.

„Die Bezirksregierung Arnsberg ist Fachbehörde für die Förderung der E-Mobilität. Wir nutzten auch als Bezirksregierung zunehmend Elektroautos. So gehören zu Wagenpark der Bezirksregierung mehrere

E-Autos und E-Bikes. Mit der eigenen - auch öffentlich zugänglichen - Ladesäule geht die Bezirksregierung mit gutem Beispiel voran. Das Projekt ist einer der ersten Bausteine bei der Schaffung eines immer dichter werdenden Netzes für öffentlich zugängliche Lademöglichkeiten.“, betont der Regierungspräsident Hans-Josef Vogel.

„Mit der Ladesäule könnte ein weiterer Mosaikstein für eine flächendeckende Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge in Arnsberg entstehen. Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam mit der Bezirksregierung einen ersten Schritt gegangen sind“, sagte Kobeloer.

Die Bezirksregierung Arnsberg hat im Jahr 2018 bereits 10,5 Millionen Euro für Projekte im Bereich der Ladeinfrastruktur, für E-Autos sowie Lastenfahrräder bewilligt. Weiter Infos im Thema "progres.nrw Programmbereich Emissionsarme Mobilität".

Die neue Ladesäule am Regierungspräsidium bietet zwei Ladepunkte, die die Aufladung eines Elektrofahrzeugs innerhalb von zwei bis drei Stunden ermöglichen. Die Bedingungen des Förderprogramms sehen vor, dass die Ladesäulen Tag und Nacht öffentlich zugängig sind. Das Laden ist sowohl für Vertrags- als auch für Einmalkunden möglich.

innogy sucht für weitere Ladesäulen in Arnsberg Werbepartner, die sich am Ausbau der Ladeinfrastruktur in ihrer Stadt beteiligen möchten. Interessierte Partner können sich beispielsweise mit einer einmaligen Kostenbeteiligung einbringen. Die öffentlichen Ladesäulen könnten im Gegenzug in unmittelbarer Nähe zu den Einrichtungen oder Geschäften der Partner platziert werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Ladesäule als Werbeträger zu nutzen. „Wir sind derzeit im Gespräch mit rund fünf bis zehn weiteren potentiellen Partnern. Jede weitere Tanksäule hilft, das Netz zu verdichten. In Zukunft wird die Elektromobilität eine immer größere Bedeutung erlangen. Das Konzept setzt auf eine bundesweite flächendeckende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Es kann jedoch nur mit vielen Partnern umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, die Ladesäulen möglichst zeitnah gemeinsam mit unseren Partnern zu errichten,“ so Kobeloer.

Das Förderverfahren der Bezirksregierung läuft zunächst bis zum Jahresende 2019. Weitere Informationen gibt Johannes Kobeloer unter johannes.kobeloer@innogy.com

 

Bildhinweis:
von links: Paul Köhler, Bezirksregierung Arnsberg, Johannes Kobeloer, Kommunalbetreuer, innogy, Thomas Niemand, Leiter Regionalzentrum Arnsberg, Westnetz, Regierungspräsident Hans Josef Vogel, Frank Eikel, Regionalleiter Südwestfalen, innogy


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