Kurzlink: www.bra.nrw.de/4294027
Bereich: Pressearchiv > 2019 > Mai

08.05.2019

EU fördert 20-Millionen-Projekt der STEAG Fernwärme Essen

Regierungsvizepräsident Milk: „Ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz in NRW“ Gehört zum Bereich Energie, Bergbau Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft

Mit rund acht Millionen Euro fördert die Bezirksregierung Arnsberg den Ausbau des klimafreundlichen Fernwärmenetzes in Essen. Mit Mitteln aus dem Förderprogramm „progres.nrw“ wird der Bau einer neuen Fernwärme-Hauptleitung ermöglicht: die sechs Kilometer lange Osttrasse.

Die STEAG Fernwärme Essen GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen der STEAG GmbH und der Stadtwerke Essen AG, investiert in den kommenden zwei Jahren über 20 Millionen Euro in die Erschließung der östlichen Stadtteile. Über das neue Rohrleitungsnetz wird in Zukunft klimafreundliche Fernwärme für rechnerisch bis zu 20.000 Haushalte verteilt.

Den Fördermittelbescheid überreichte der Arnsberger Regierungsvizepräsident Volker Milk am 7. Mai 2019 an Markus Manderfeld und Tobias Grau,die beiden Vertreter der STEAG Fernwärme Essen.

„Der Ausbau des Verteilnetzes in Essen“, so der Regierungsvizepräsident, „ist ein deutliches Zeichen für die Wärmewende und den Klimaschutz in Nordrhein-Westfalen. Die Mittel des Förderprogramms stammen vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die durch das Land NRW im Rahmen der progres.nrw-Förderung vergeben werden. Inhaltlich konzentriert sich die Förderung auf vier Schwerpunkte: Innovation, Mittelstandsförderung, Klimaschutz und Stadtentwicklung“.

„Mit dem Ausbau des Verteilnetzes werden wir den Ausstoß von CO2-Emissionen im Osten der Stadt perspektivisch um bis zu 30 Prozent reduzieren“, sagte Markus Manderfeld. „Das entspricht zirka 11.000 Tonnen CO2 pro Jahr. Mit der neuen Osttrasse werden neun Essener Stadtteile ganz oder teilweise erschlossen: Frillendorf, Kray, Südostviertel, Huttrop, Bergerhausen, Rüttenscheid, Stadtwald, Margarethenhöhe und Bredeney. Dort soll das Fernwärmenetz in den kommenden 15 Jahren auf 90 Kilometer Länge ausgebaut werden. Interessenten in den genannten Stadtteilen können dann die klimafreundliche, sichere und komfortable Wärmeversorgung nutzen und die Wärmewende vor Ort unterstützen.

Fernwärme wird zum größten Teil im umweltschonenden Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugt. Das schont Ressourcen und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung der Umwelt. Deshalb bewertet das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) Fernwärme so, als würde die Wärme vollständig aus erneuerbaren Energien gewonnen.

Stichwort Wärmewende: Die Wärmewende trägt wesentlich zum Gelingen der Energiewende in Deutschland bei, da ein großer Teil des Energieverbrauchs durch die Erzeugung von Heizungswärme in Haushalten entsteht. Durch die Wärmewende soll der Ausstoß vom klimaschädlichen CO2 reduziert werden, der zum Beispiel durch alte Heizungsanlagen entsteht. Wärmewende ist aktiver Klimaschutz.

 

Bildhinweis:
links : Markus Manderfeld, Geschäftsführer STEAG Fernwärme Essen Verwaltungs-GmbH, Mitte, Regierungsvizepräsident Volker Milk, rechts Tobias Grau, Prokurist STEAG Fernwärme Essen Verwaltungs-GmbH


Info-Bereich

Kontakt:

Kurzlink zu dieser Seite: www.bra.nrw.de/4294027