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24.09.2019

Öffentlicher Dienst im Wandel

Bezirksregierung Arnsberg auf dem Creative Bureaucracy Festival

Kreative Bürokratie? – Was sich hinter dieser auf den ersten Blick verwunderlich wirkenden Wortkombination verbirgt, dem konnten zwei Mitarbeitende der Bezirksregierung Arnsberg in der vergangenen Woche (20./21.9.) beim Creative Bureaucracy Festival nicht nur auf den Grund gehen, sondern sie durften auf Einladung der Veranstalter*innen auch Einblicke in ihre Arbeit gewähren und Diskussionen mitgestalten.

Den Auftakt machte am Freitag Anna Carla Springob, Pressesprecherin und Social-Media-Managerin der Bezirksregierung, mit ihrer Teilnahme an der Podiumsdiskussion „Female Force vs. Alther(r)gebrachtes – Wie junge Frauen die Verwaltung verändern“. Hier diskutierte sie mit Ilona Benz, Leiterin der Stabsstelle Digitalisierung beim Gemeindetag Baden-Württemberg, und Carolin Holat, Co-Creation-Partnerin aus der Zivilgesellschaft, zur Rolle von jungen Frauen in der Verwaltung. Deutlich wurde in der Diskussion: „Wir brauchen in der Verwaltung die Mischung aus verschiedenen Altern, sozio-kulturellen Hintergründen, Geschlechtern, Meinungen, Erfahrungen. Wir brauchen die Urgesteine und Eigengewächse ebenso wie die Quereinsteiger*innen in den Öffentlichen Dienst. Wir brauchen Möglichmacher*innen aber auch die Querdenker*innen und Traditionalist*innen – egal, auf welcher Hierarchieebene und mit welchem Hintergrund. Kurz: Wir brauchen Diversität – und bei allen die Bereitschaft, zu diskutieren, auszuprobieren und Kompromisse auszuhalten!“, so Anna Carla Springob.

Mit zwei weiteren Beiträgen war der Leiter des Innovationslabors der Bezirksregierung Arnsberg (GovLab), Nils Hoffmann, am Samstag vertreten: Unter dem Titel „No more German angst! Shaping Germans public sector of the future“ ging es im Austausch mit Vertreter*innen aus Kanada und den baltischen Staaten um die Innovationschancen und -barrieren in deutschen Verwaltungen.

„Innovation ohne Budget und mit wenig Zeit: Wie du trotzdem mehr aus deiner Verwaltung machst“ war Thema des zweiten, sehr interaktiv gestalteten Vortrags. So stellte Nils Hoffmann Fallbeispiele auf (zum Beispiel: „Kostenlose Webdienste eines amerikanischen Start-Ups testen“) und widerlegte dann alle Argumente des Publikums, warum das in der Verwaltung nicht geht und zeigte auf, wie es eben doch geht.

Das abschließende Fazit des GovLab-Leiters zu den Veranstaltungstagen: „Auf dem Creative Bureaucracy Festival hatten wir die Möglichkeit, unsere Erfahrungen mit innovativen Verwaltungen aus aller Welt zu teilen und uns auszutauschen. Innovative Teams und Projekte formen sich gerade vor allem in deutschen und europäischen Verwaltungen – was sehr positiv ist!“



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