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26.09.2019

Städtebauförderung

Rund 1,6 Millionen Euro Landesförderung für Witten Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft Gehört zum Bereich Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr

Zwei Zuwendungsbescheide aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro konnte Ferdinand Aßhoff, zuständiger Abteilungsleiter der Bezirksregierung gestern (25.9.) an die Wittener Bürgermeisterin Sonja Leidemann übergeben.

440.000 Euro erhält die Stadt für das Stadtumbaugebiet „Innenstadt Witten“. Hier soll in einem City- und Quartiersmanagementl das große zivilgesellschaftliche Engagement aktiviert und koordiniert werden. Weiterhin fließen Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie „Platz der Gedächtniskirche“, um die Option der baulichen Realisierung einer innerstädtischen Platzfläche mit Grünelementen zu prüfen. Zusätzlich wird ein Integriertes Mobilitäts- und Parkraumkonzept gefördert, mit dem kurz-, mittel- und langfristig Maßnahmen in Angriff genommen werden sollen, um die Zugänglichkeit zur Wittener Innenstadt zu verbessern.

Für das Stadtumbaugebiet „Heven-Ost / Crengeldanz“ stellt das Land Fördermittel in Höhe von 1.159.825 € zur Verfügung. Das in diesem Jahr geförderte Quartiersmanagement bildet dabei die Drehscheibe für die Organisation und Umsetzung der Stadterneuerungsmaßnahmen und ist mit seinem Stadterneuerungsbüro Anlaufstelle für Akteur*innen sowie Anwohner*innen des Stadtumbaugebietes. Gleichzeitig wird mit dem diesjährigen Zuwendungsbescheid der Verfügungsfonds fortgeführt, um auch weiterhin kleine, lokal initiierte und getragene Projekte durchzuführen, die der Integration und Vernetzung der Akteur*innen und Bewohner*innen untereinander dienen. In Ergänzung hierzu dient das in diesem Jahr ebenfalls bezuschusste Hof- und Fassadenprogramm dazu, öffentliche Förderung mit privaten Investitionen bereitwilliger Immobilieneigentümer*innen zu verknüpfen und somit das bauliche Erscheinungsbild des Stadtumbaugebietes aufzuwerten. Die Brachfläche der ehemaligen NS VIII wird begrünt, mit einem öffentlichen Weg versehen und verbindet die anliegenden Straßenbahnhaltestellen miteinander.

  

Bildhinweis:
Bürgermeisterin Sonja Leidemann und Abteilungsleiter Ferdinand Aßhoff
Foto: Jörg Fruck, Stadt Witten



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