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26.09.2019

Städtebauförderung

Landesförderung für Innenstadt Fröndenberg/Ruhr Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft Gehört zum Bereich Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr

Mit insgesamt 717.500 Euro aus der Städtebauförderung unterstützt das Land NRW in diesem Jahr die Stadt Fröndenberg/Ruhr. Einen entsprechenden Förderbescheid übergab gestern (25.9.) der zuständige Abteilungsleiter der Bezirksregierung Arnsberg, Ferdinand Aßhoff, an den Fröndenberger Bürgermeister Friedrich-Wilhelm Rebbe.

Mit 682.500 Euro wird die Gestaltung des Marktplatzes gefördert: Im Rahmen der Gestaltung des Marktplatzes sollen existierende Elemente in die Konzeption aufgenommen und fortentwickelt werden. So wird ein sich aufbauendes System geschaffen, welches die öffentlichen Räume zu einem starken und definierten Zentrum bündelt. So gibt es einen ruhigen Aufenthaltsort, bei dem neben einem Sitzelement auch ein Stadtspiel installiert werden kann. Der zweite Bereich um den bestehenden Marktbaum wird durch eine hölzerne Sitzinsel und einen Marktbrunnen mit Bodendüsen (Fontänenfeld) ergänzt. In Anlehnung an diese markante Sitzstruktur soll weiteres Sitzmobiliar als Ankerpunkte an den Übergängen vom Marktplatz zur Alleestraße, zu den Parkplätzen an der Harthaer Straße sowie zur Bahnlinie geschaffen werden. Am nördlichen Zugang zum Marktplatz wird das bestehende Palisadenrondell in die Plankonzeption integriert und die Sitzmauer um eine Holzauflage ergänzt.

In Erinnerung an die städtische Historie runden Kunstobjekte mit dem Bezug zur Kettenproduktion das gestalterische Bild ab. Darüber hinaus wird im südlichen Eingangsbereich zum Marktplatz (nördlich der Bahnschienen) eine Willkommensstele installiert, die gestalterisch an die Stelen des Ruhrtalweges und eine Verbindung von Marktplatz und Ruhrtalweg schafft.

Weitere 35.000 Euro fließen in eine Machbarkeitsstudie für das Bürger*innenhaus Karl-Wildschütz-Platz: Hier könnte aufgrund der zentralen Lage eine solches Haus geschaffen werden, welches sowohl das Rathaus als auch sozio-kulturelle Einrichtungen wie eine Bibliothek oder eine Senior*innenbegegnungsstätte beherbergen soll.


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