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10.10.2019

Städtebaulicher Denkmalschutz

4,18 Millionen Euro Landesförderung für Industriekultur

Mit 4.183.153 Euro unterstützt das Land NRW den städtebaulichen Denkmalschutz im Stadtumbaugebiet Dortmund-Huckarde Nord (Kokerei Hansa).

Einen entsprechenden Förderbescheid konnte heute (10.10.) der zuständige Abteilungsleiter Ferdinand Aßhoff an Ursula Mehrfeld, Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, im Beisein des Bezirksbürgermeisters Dortmund-Huckarde, Harald Hudy, übergeben.

Die Fördermittel dienen der denkmalgerechten Sanierung der begehbaren Kohlenbandbrücke, die ein zentrales Element des „Erlebnispfades Natur und Technik“ auf dem Gelände der ehemaligen Kokerei Hansa darstellt. Die rund 200 Meter lange, verglaste Brücke führt hoch hinauf zur oberen Ebene der Kohlenmischanlage und bietet faszinierende Blicke auf die Kokerei im Westen und den Aussichtpunkt Deusenberg mit seinen zahlreichen Mountainbike-Strecken im Osten. Im Rahmen des Projekts werden Schäden an der äußeren und inneren Brückenkonstruktion, an den Stützgerüsten sowie an den Fundamentsockeln behoben, damit die Besucher*innen den faszinierenden Weg auch künftig sicheren Fußes beschreiten können. 

Die Maßnahme ist Teil der laufenden städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Hansa-Revier Huckarde-Nord (Industriedenkmalstiftung)“, die im Jahr 2011 mit der Instandsetzung des ebenfalls begehbaren Kohlenturms begonnen hat.

 

Bildhinweis:
Ferdinand Aßhoff (Bezirksregierung Arnsberg), Ursula Mehrfeld (Geschäftsführerin der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur), Harald Hudy (Bezirksbürgermeister Dortmund-Huckarde)
Foto: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur



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