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07.11.2019

Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon und Klinikum Hochsauerland erhalten Einzelförderung

30 Millionen Euro für die Stärkung von Krankenhäusern im Sauerland

Mit der Einzelförderung von Investitionen in Krankenhäusern ergreift die Landesregierung effektive Maßnahmen zur Stärkung der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen.

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute Förderbescheide an das Klinikum Hochsauerland in Arnsberg und das städtische Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon übergeben. Das Klinikum Hochsauerland erhält eine Förderung in Höhe von rund 28 Millionen Euro. Das Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon wird mit rund zwei Millionen Euro gefördert.

Ziel der mit dem Entfesselungspaket I eingeführten Einzelförderung ist es, die Gesundheitsversorgung zielgerecht zu verbessern, um eine qualitativ hochwertige und patientengerechte Versorgung für die Menschen in Nordrhein-Westfalen sicherzustellen. Für das Jahr 2019 wurde vom Land der Förderschwerpunkt „Verbesserung der Versorgungsqualität durch strukturverändernde oder strukturstärkende Maßnahmen“ festgelegt. Es konnten sich Krankenhäuser bewerben, deren geplante Maßnahmen mindestens eins der beiden Kriterien „Abbau doppelt vorgehaltener Leistungsstrukturen“ oder „nachhaltige Stärkung der Leistungsstrukturen in ländlichen Versorgungsgebieten“ erfüllen. Das Land Nordrhein-Westfalen hat für das Jahr 2019 ursprünglich Mittel in Höhe von 66 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Anträgen ist diese Summe inzwischen um weitere vier Millionen erhöht worden, so dass insgesamt rund 70 Millionen Euro an Fördermitteln vergeben werden konnten.

Gruppenfoto„Ich freue mich sehr, dass wir mit den Förderungen für das Klinikum Hochsauerland in Arnsberg und für das Städtisches Krankenhaus Maria-Hilf in Brilon eine nachhaltige Stärkung der Versorgung im Hochsauerlandkreis möglich machen“, sagte Laumann. Das kürzlich veröffentliche Krankenhausgutachten habe gezeigt, dass es in den ländlichen Teilen des Landes teilweise eine Unterversorgung gibt. Der Hochsauerlandkreis gehöre dazu. Im Rahmen der Notfallversorgung erreiche zwar nahezu jeder Bürger ein Krankenhaus mit internistischer und chirurgischer Grundversorgung innerhalb von 30 Minuten. Bisher gebe es aber kein Krankenhaus, das so viele Fachabteilungen und Kompetenzen auf sich vereine, dass es eine umfassende und spezialisierte Notfallversorgung nach Kriterien des Gemeinsamen Bundesausschusses ermögliche. Dies werde durch die Zentralisierung am Klinikum in Arnsberg möglich gemacht.

„Erst durch die Förderung des Landes wird in Arnsberg die Errichtung eines Notfall- und Intensivmedizinischen Zentrums nach rund sechsjährigem Planungsvorlauf ermöglicht. Nun kann für die gesamte Region eine umfassende Notfall- und Intensivmedizinische Versorgung dargestellt werden. Wir freuen uns sehr und sind außerordentlich dankbar für die Unterstützung des Landes und insbesondere von Herrn Minister Laumann“, sagte Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Hochsauerland.

„Der Ausbau der Intensivstation am Krankenhaus Brilon sichert die Erreichbarkeit intensivmedizinischer Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis. Dies stärkt den gesamten Standort mit allen Abteilungen, auch der Geburtshilfe“, ergänzte Laumann.

„Wir sind stolz und froh, dass das Land unseren Umbau der Intensivstation und der Isolierstation fördert. Das ist ein klares Bekenntnis für den wichtigen Krankenhausstandort Brilon“, erklärte der Geschäftsführer des Krankenhauses Maria-Hilf Brilon, René Thiemann.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855-3118.

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Bildhinweise:

Foto 1:
von links: Dr. Anja Lackner, Bezirksregierung Arnsberg, Dr. Martin Bredendiek, Ärztl. Direktor der Arnsberger Standorte  Klinikum Hochsauerland, Sandra Möwig, Bezirksregierung Münster, Regierungspräsident Hans Josef Vogel, Minister Karl Josef Laumann, Werner Kemper, Sprecher der Geschäftsführung Klinikum Hochsauerland, Landrat Dr. Karl Schneider, Uwe Zorn, Ärztl. Direktor des Klinikums Hochsauerland, Standort St. Walburga Krankenhaus Meschede

Foto 2:
von links: Thomas Pape, Pflegedirektor, Krankenhaus Maria Hilf, Brilon, Dr. Anja Lackner, Bezirksregierung Arnsberg, Sandra Möwig, Bezirksregierung Münster, Regierungspräsident Hans Josef Vogel, Bürgermeister Dr. Christoph Bartsch, Rene Thiemann, Geschäftsführer, Krankenhaus Maria Hilf , Brilon,  Minister Karl Josef Laumann, Landrat Dr. Karl Schneider, Lukas Wittmann, stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrates, Krankenhaus Maria Hilf, Brilon, Dr. Marc Garbrecht, Ärztlicher Direktor; Krankenhaus Maria Hilf, Brilon.



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