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Die renaturierte Ruhr im Neheimer Binnerfeld Die Ruhr im Neheimer Binnerfeld vor der Renaturierung Bauarbeiten an der Ruhr bei Arnsberg (Jägerbrücke) Renaturierter Bereich der Ruhr bei Arnsberg Streckenabschnitte der Ruhr vor und nach der Renaturierung renat_6 renat_7 renat_8

Die Ruhr heute

Wiederentdeckung einer Flusslandschaft

Das ist die Ruhr in weiten Bereichen heute: Eine vielfältige Auenlandschaft mit einer faszinierenden Vielfalt von Strukturen und großer Artenvielfalt unter und über Wasser. Die Ruhr mit dem Rad oder zu Fuß zu erwandern, bietet Genuss pur. Für Familien ist sie ein attraktives Ausflugsziel geworden.

Zu verdanken ist dies über 120 Projekten der Ruhr-Renaturierung allein im Regierungsbezirk Arnsberg.


Foto: Die renaturierte Ruhr im Neheimer Binnerfeld


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Blick zurück

Vor 15 Jahren bot die Ruhr noch ein anderes Bild: Mauern, Wehre und Begradigungen hatten den Fluss an der Oberfläche stark verändert und zu Hochwassergefährdungen geführt. Für die Tier- und Pflanzenwelt sah es eher trübe aus. Aus einem wilden Mittelgebirgsfluss war über Jahrhunderte ein strukturloser und wenig abwechslungsreicher Wasserkörper geworden.


Foto: Die Ruhr im Neheimer Binnerfeld vor der Renaturierung


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Neugestaltung

Den entscheidenden Impuls für eine Neugestaltung der Flusslandschaften gab die neue EU-Wasserrahmenrichtlinie im Jahr 2000. Sie zielte darauf ab, europaweit „einen guten ökologischen und guten chemischen Zustand für Oberflächengewässer zu erreichen.“ Es konnte losgehen.


Foto: Bauarbeiten an der Ruhr bei Arnsberg (Jägerbrücke)


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Positive Effekte

In den vergangenen Jahren sind im Regierungsbezirk Arnsberg über 120 Abschnitte der Ruhr renaturiert worden. Dabei konnten nicht nur der Hochwasserschutz und die Gewässerökologie wesentlich verbessert werden, auch der Erholungswert der Flusslandschaft wurde gesteigert, z. B. für Freizeitsportler oder Kinder, die hier einen interessanten Abenteuerspielplatz vorfinden.


Foto: Renaturierter Bereich der Ruhr bei Arnsberg


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Im Vergleich

Gewässerrenaturierungen im Regierungsbezirk Arnsberg

Ruhr in Arnsberg
Ruhr in Arnsberg
Eder bei Bad Berleburg
Eder bei Bad Berleburg
Sieg in Siegen
Sieg in Siegen
Ruhr bei Bestwig
Ruhr bei Bestwig

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Fakten

  • 479 Gewässer-Renaturierungen im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg seit 2001
  • 162 Mio. Euro Bauvolumen, davon 131 Mio. Euro Förderung durch das Land NRW
  • 124 Renaturierungen allein an der Oberen Ruhr (zwischen Winterberg und Arnsberg-Neheim), Bauvolumen 43 Mio. Euro
  • 500 Totholzbäume wurden in der Ruhr als Strukturelemente eingebracht
  • 50.000 m³ Ruhrgeschiebe werden bei einem mittleren Hochwasser der Ruhr im Streckenabschnitt Binnerfeld umgelagert
  • 3,5 km Länge: Der Umbau im Neheimer Binnerfeld war das bisher größte Projekt

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Videos

Ruhr bei Arnsberg 1
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Ruhr bei Arnsberg 2
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Ruhr bei Wickede
Ruhr bei Wickede
Junge Barben
Junge Barben

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Es geht weiter...

Mit der im Juli 2017 begonnenen Renaturierung der Ruhr mitten im Ortskern von Oeventrop wird ein wichtiger Beitrag auch zum Hochwasserschutz geliefert. Auf einer Länge von rund 1,3 Km wird der Zustand des Flusses natürlich gestaltet und der bisher abgeschnittene Auenbereich wieder an die Ruhr angebunden. Dadurch kann sich das Wasser bei Hochwasser besser im unbebauten Bereich ausbreiten, wodurch sich der Schutz für die Anwohner deutlich erhöht und Gebäudeschäden durch Überflutungen minimiert werden.

Außerdem sollen im Uferbereich Zugangsmöglichkeiten zum Wasser geschaffen werden. Diese dienen später nicht nur der Bevölkerung als Erholungsraum, sondern können auch von den umliegenden Kindergärten und Schulen für praxisorientierten Biologieunterricht genutzt werden.

Alleine diese Renaturierung wird über die Bezirksregierung Arnsberg mit über 1 Millionen Euro gefördert.


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