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Bereich: Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr > Vermessungs- und Katasterwesen

Aufsicht über die ÖbVI Gehört zum Bereich

Beantragung von Vermessungsgenehmigungen

Erteilung von Vermessungsgenehmigungen

Die Erteilung von Vermessungsgenehmigungen wird im § 11 Abs. 3 ÖbVIG NRW und § 2 DVOzÖbVIG NRW geregelt.

Dem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur sind auf Antrag bis zu sechs Vermessungsgenehmigungen durch die Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung) zu erteilen. Er darf jedoch nicht mehr als vier Personen mit Vermessungsgeneh-migungen gleichzeitig zu örtlichen Vermessungsarbeiten für Amtshandlungen nach § 1 Absatz 2 Nummer 1 und 5 ÖbVIG NRW einsetzen.

Die Verantwortung für die Vermessungsarbeiten, die Befugnis zur Aufnahme der Grenzniederschrift, sowie die Beurkundung obliegt allein dem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur.

Voraussetzung für die Erteilung der Vermessungsgenehmigung ist, dass die Fachkraft 

  1. Die Befähigung zur Laufbahn des höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienstes oder des gehobenen vermessungstechnischen Dienstes besitzt,
      
  2. ein Studium mit vermessungstechnischer Ausrichtung oder die Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker - Fachrichtung Vermessungstechnik - erfolgreich abgeschlossen hat und zusätzlich Erfahrungen in der Ausführung von Amtshandlungen nach § 1 Absatz 2 Nummer 1 ÖbVIG NRW durch eine mindestens einjährige Mitwirkung erworben hat oder
      
  3. als Vermessungstechniker Erfahrungen in der Ausführung von Amtshandlungen nach § 1 Absatz 2 Nummer 1 ÖbVIG NRW durch eine mindestens vierjährige Mitwirkung erworben hat.

Dem Antrag des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs auf Erteilung einer Vermessungsgenehmigung ist für die Fachkraft folgendes beizufügen:

  • ein Personalbogen (siehe Downloads),
  • amtlich beglaubigte Kopien von Urkunden zum Nachweis des Ausbildungsabschlusses,
  • Arbeitsvertrag zwischen dem ÖbVI und der Fachkraft,
  • Führungszeugnis nach dem Bundeszentralregistergesetz,
  • soweit erforderlich der Nachweis über die Erfahrungen in der Ausführung von Amtshandlungen nach § 1 Absatz 2 Nummer 1 ÖbVIG NRW durch eine mindestens einjährige bzw. vierjährige Mitwirkung (siehe Nr. 2 und Nr. 3). Diese erforderlichen Erfahrungen bei der Ausführung von Liegenschaftsvermessungen gelten als erworben, wenn die zur Ausführung von Liegenschaftsvermessungen befugten Stellen dies bescheinigen.

Die vollständigen Regelungen finden Sie unter weiterführende Informationen in der Linkliste unter DVOzÖbVIG NRW.

 



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