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Bereich: Energie, Bergbau > Rohstoffgewinnung

Bergehalden des Steinkohlenbergbaus Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Bei der Gewinnung und Aufbereitung von Steinkohle fällt neben der Kohle Bergematerial - auch kurz als Berge oder als taubes Gestein bezeichnet - an. Die nicht anderweitig im Erd- und Straßenbau verwertbaren Berge werden auf Bergehalden verbracht. Folgende Standorte für Bergehalden werden zurzeit noch in NRW betrieben:

KommuneBergehalde
Bottrop Schöttelheide
Dorsten Hürfeld
Recklinghausen/Herten Hoheward
Ibbenbüren/Recke Rudolfschacht
Ibbenbüren/Recke Hopstener Straße

Darüber hinaus gibt es noch weitere Bergehalden, die jedoch in der Abschlussgestaltung sind und nicht weiter betrieben werden.

Für die Errichtung von Bergehalden ist im Regelfall nach den gesetzlichen Bestimmungen ein Rahmenbetriebsplanverfahren mit umfassender Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen.

Umweltstandards und sicherheitliche Anforderungen für das Anlegen, die Erweiterung und die wesentliche Änderung von Bergehalden des Steinkohlenbergbaus im Lande Nordrhein-Westfalen sind in den "Richtlinien für die Zulassung von Bergehalden im Bereich der Bergaufsicht" und die "Grundsätze für die Anlegung und Wiedernutzbarmachung von Bergehalden des Steinkohlenbergbaus" des ehemaligen Landesoberbergamts NRW enthalten. Diese Regelwerke wurden im Rahmen der Entwicklung der Halden zu Landschaftsbauwerken insbesondere den Zielen der Raumordnung und Landesplanung sowie ökologischen Gesichtspunkten angepasst. Die Einhaltung dieser Regeln gewährleistet die Sicherheit und Umweltverträglichkeit der Bergehalden und bildet die Voraussetzung für die nach dem Betrieb folgende Nutzung und Öffnung der Halde für die Bevölkerung. Zur Überwachung der Haldenentwicklung im Steinkohlenbergbau wird ein Haldenkataster geführt. Es enthält alle relevanten statischen und dynamischen Daten der betriebenen Halden.


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