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Breitbandversorgung ländlicher Räume (GAK) Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft

Die Förderung basiert auf der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Breitbandversorgung ländlicher Räume. Eine Orientierungshilfe bietet der "Leitfaden zur Umsetzung der Breitbandförderung im ländlichen Raum". Die Mittel werden vom Bund und vom Land Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.

Wer wird gefördert?

Kreise und Kommunen des ländlichen Raumes

Was wird gefördert?

  • Förderfähig sind Zuschüsse von Gemeinden oder Kreisen an private oder kommunale Netzbetreiber zur Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke (Fehlbetrag zwischen Investitionskosten und Wirtschaftlichkeitsschwelle) bei Investitionen in leitungsgebundene oder funkbasierte Breitbandinfrastrukturen.
  • Verlegung von Lehrrohren mit nutzer- und anbieterneutralem Standard
  • Planungsarbeiten und Aufwendungen für die Vorbereitung und Begleitung der Maßnahme

Eine Förderung von reinen Gewerbegebieten ist nicht möglich.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

  • Die Bevölkerung muss Bedarf an einer besseren Breitbandversorgung haben
  • Es darf sich kein(e) Netzbetreiber(in) finden, die/der bereit ist, die Versorgungslücke ohne Zuschüsse zu schließen (Markterkundungsverfahren ist erforderlich)
  • Die Auswahl der Netzbetreiberin/des Netzbetreibers darf nicht davon abhängig gemacht werden, welche Übertragungstechnologie diese(r) einsetzt.
  • Die Ortschaft muss weniger als 10.000 Einwohner haben.
  • in der Ortschaft liegt die Downstream-Rate bei weniger als 16 Mbit/s

Wie hoch ist die Förderung?

  • 75% des aufgrund einer Wirtschaftlichkeitsberechnung festgestellten Teilbetrages; maximal 375.000 € / Einzelmaßnahme; bei Kommunen in der Haushaltssicherung beträgt die Förderung 90%, maximal 450.000 €
  • 75% für die zuwendungsfähigen Kosten im Bereich Planungsarbeit und vorbereitende Arbeiten, max. 50.000 €

Wie funktioniert das Antragsverfahren?

  • Gebiete mit Unterversorgung werden identifiziert
  • Markterkundungsverfahren
  • Diskriminierungsfreies, transparentes und technologieneutrales Auswahlverfahren
  • Antragstellung bei der zuständigen Bezirksregierung nach Vorlage des Auswahlergebnisses
  • Bewilligung der Maßnahme
  • Kooperationsvertrag mit Netzbetreiber zum Ausbau

 


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