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Bereich: Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr > Entwicklung ländlicher Gebiete

Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung Gehört zum Bereich  Gehört zum Bereich

Gemeinschaftseinrichtungen im Dorf

Förderung von Maßnahmen zur Herstellung und Weiterentwicklung von Gemeinschaftseinrichtungen im Dorf

Traditionelle Versorgungseinrichtungen in den Dörfern (Dorfläden, Dorfgemeinschaftshäuser etc.) sind zunehmend für sich allein wirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Besonders junge und ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind von dieser Entwicklung betroffen. Durch den Verlust von dörflichen Versorgungseinrichtungen geht außerdem ein Teil der lokalen Identität und der touristischen Attraktivität verloren.

Eine Kombination von verschiedenen Angeboten kann durchaus sinnvoll sein, z. B. in Form eines Dorftreffpunktes mit Gemeinschaftsräumen, Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungsangebot.

Wer wird gefördert?

Städte, Gemeinden und Gemeindeverbände

Was wird gefördert?

Investitionen zur Herstellung und Weiterentwicklung dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen

In welcher Höhe wird gefördert?

  • 65 % der Kosten auf Basis eines anerkannten IKEK oder DIEK
  • 45% der Kosten ohne IKEK oder DIEK
  • Bagatellgrenze 12.500 € Zuschuss
  • Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.

Fördervoraussetzungen:

  • Förderfähig sind nur Maßnahmen für die Errichtung und Bereitstellung der Infrastruktur, nicht jedoch Ausgaben für den Betrieb und die Unterhaltung der Gemeinschaftseinrichtungen.
  • Neubauten können nur unter besonderen Voraussetzungen gefördert werden.
  • Eine Förderung ist nur in Orten mit weniger als 10.000 Einwohnern möglich.

Vorlage eines Bewirtschaftungskonzeptes ist erforderlich

 

eu_logoMaßnahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung können im Rahmen der Landesrichtlinie mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.



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