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Bereich: Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr > Entwicklung ländlicher Gebiete

Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung Gehört zum Bereich  Gehört zum Bereich

Ländliche Infrastrukturmaßnahmen

Der Natur- und Landtourismus ist mit  Angeboten, die Landwirtschaft, Naturschutz und ländliches Kulturerbe miteinander verbinden, besonders interessant für Familien und Kurzurlauber.  Die  Attraktivität der Region gewinnt mit der Vernetzung von touristischen Angeboten. Beispielsweise können durch Ausschilderung von ländlichen Reit- oder Radwanderwegen verschiedene Unterkünfte, gastronomische Angebote, Sehenswürdigkeiten und landwirtschaftliche Betriebe miteinander verknüpft werden. Solche ländlichen Infrastrukturmaßnahmen fördern die touristischen Entwicklungsmöglichkeiten  und erschließen neue Einkommensmöglichkeiten für land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Wer wird gefördert?

Städte, Gemeinden, Gemeindeverbände und Privatpersonen

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind Investitionen zur öffentlichen Verwendung in Freizeitinfrastruktur, Fremdenverkehrsinformation und kleine touristische Infrastrukturen, insbesondere zur Erschließung regionaler touristischer Entwicklungspotentiale.

In welcher Höhe wird gefördert?

Bei Gemeinden

  • 65 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch höchstens 200.000 € je Maßnahme
  • Bagatellgrenze 12.500 Euro

Bei Privaten

  • 35 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, jedoch höchstens 200.000 € je Maßnahme
  • Bagatellgrenze 5.000 Euro
  • Geförderte Maßnahmen müssen uneingeschränkt der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen

Fördervoraussetzungen:

  • Es werden nur Maßnahmen gefördert, die der Umsetzung eines anerkannten integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) oder einer Entwicklungsstrategie einer aktiven LEADER-Region dienen.
  • Die Erfordernisse des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Landespflege müssen berücksichtigt werden.

Die Umsatzsteuer ist nicht förderfähig.

 

eu_logoMaßnahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung können im Rahmen der Landesrichtlinie mit Mitteln der Europäischen Union, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert werden.



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