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Bereich: Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr > Entwicklung ländlicher Gebiete

Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung Gehört zum Bereich  Gehört zum Bereich

Wirtschaftswege

Gegenstand der Förderung ist die nachhaltige Verbesserung (Modernisierung) zentraler ländlicher Infrastruktur auf der Grundlage geförderter oder durch die Bewilligungsbehörde anerkannter ländlicher Wegenetzkonzepte. Hierzu gehören insbesondere Verbindungs- und Hauptwirtschaftswege im Sinne des Regelwerks der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) DWA-A 904 „Richtlinien für den ländlichen Wegebau“, hier Teil 1 „Richtlinien für die Anlage und Dimensionierung Ländlicher Wege“ (August 2016), korrigierte Fassung, Stand: November 2018

Wer wird gefördert?

Gemeinden, Teilnehmergemeinschaften nach dem Flurbereinigungsgesetz, die nach Schlussfeststellung des Verfahrens gem. § 151 FlurbG bestehen bleiben, und Wasser- und Bodenverbände nach dem Wasser- und Bodenverbandsgesetz.

Was wird gefördert?

Ausgaben für

  1. den Ausbau und die Befestigung vorhandener, bisher nicht oder nicht ausreichend befestigter Wirtschaftswege, die dem land- und forstwirtschaftlichen Verkehr und dem eingeschränkten KFZ-Verkehr sowie dem überregionalen Radverkehr oder der Sicherstellung land- und forstwirtschaftlicher Verbindungen oder der Erschließung ganzer Bewirtschaftungsblöcke dienen,
  2. erforderliche bauliche Anlagen wie Durchlässe oder Brücken als Bestandteil der Wegebaumaßnahme sowie
  3. den Neubau befestigter Verbindungs- oder Wirtschaftswege (nur Lückenschlüsse)
  4. erforderliche Kompensationsmaßnahmen des Naturschutzes.

In welcher Höhe wird gefördert?

60 % der zuwendungsfähigen Kosten, jedoch höchstens 500.000 € je Maßnahme.

Bei Vorhaben, die der Umsetzung einer regionalen Entwicklungsstrategie nach LEADER dienen wird der Fördersatz um 10 Prozent erhöht.

Vom Antragsteller können mehrere Vorhaben beantragt werden.

Fördervoraussetzungen

Vorliegen eines geförderten oder durch die Bewilligungsbehörde anerkannten ländlichen Wegenetzkonzeptes.

Weitere Fördervoraussetzungen sind in der Richtlinie aufgeführt.

Stichtag

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW hat für das erste Quartal 2020 den 27.03.2020 als Antragsstichtag festgelegt.

Wir empfehlen allen Antragsstellern eine frühzeitige Übersendung der Anträge, um die technische Prüfung bis zum Stichtage gewährleisten zu können. Daher bitten wir um Antragsstellung zum 01.03.2020.




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