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Bereich: Bildung, Schule > Lehrerfortbildung > Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Lehrerfortbildung

Konzeptentwicklung für Schulen im Aufbau Gehört zum Bereich Bildung, Schule

Es haben 2012 vier ganztägige „Auftaktveranstaltungen“ mit jeweils vier Schulen in Kooperation mit dem Dez. 44 für alle Schulen im Aufbau (SiA = 14 Sekundarschulen, 2 neue Gesamtschulen) stattgefunden. Auf Anfrage konnten die neu gegründeten Schulen ab Mai spezifisch geschulte Schulentwicklungsbegleiter anfordern, die sie im Neugründungsprozess ihrer Schule begleiten.

Darüber hinaus haben fast alle Schulen die Fortbildung zur Unterrichtsentwicklung  Basismodul: „Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen - Individuelle Förderung und Differenzierung“ durchgeführt und werden – je nach Wunsch – weitere auf die Bedarfe der Schule abgestimmte Vertiefungsmodule erhalten.

Außerdem qualifiziert die BR Arnsberg KT-Moderatorinnen und -moderatoren in Hinblick auf das Basismodul „Lehren und Lernen in heterogenen Gruppen – Individuelle Förderung und Differenzierung“ und Themen zu Aspekten von Unterrichtsentwicklung, z. B. differenzierte Klassenarbeiten oder Gestaltung von Selbstlern- und Gruppenprozessen, um die wachsende Nachfrage bei neuzugründenden Schulen über die Kompetenzteams bedienen zu können.

Die Schulleitungen der Sekundar- und Gesamtschulen werden gesondert in mehreren Veranstaltungen im Verlauf des Jahres auf die besonderen Anforderungen der Neuen Schule fortgebildet. Dabei spielt die Unterrichtsentwicklung eine wesentliche Rolle:

Unterrichtsentwicklung – Lernen und Lehren in heterogenen Gruppen

Lernen als aktiver, situativer und konstruktiver Prozess, mit dem Ziel, Kompetenzen zu erwerben und zu erweitern, ist das Herzstück heutiger Schule. Dazu bedarf es guter Lernanleitungen, differenzierter Aufgabenstellungen, klarer Instruktionen und einer begleitenden Unterstützung. Zu einer effektiven und nachhaltigen Unterrichtsentwicklung in heterogenen Lerngruppen gehören folgende Aufgabenfelder:

  • Lernausgangslagen und Entwicklungserfordernisse diagnostizieren,
  • Kompetenzerwerbsprozesse ergebnisorientiert planen,
  • eine ansprechende Lernumgebung gestalten,
  • motivierende und fördernde Lernaufgaben stellen,
  • Selbstlern- und Gruppenlernprozesse anbahnen,
  • individuelles Lernen beobachten und dokumentieren,
  • Aufgaben nach Neigungen und Niveau differenzieren,
  • Rückmeldungen zu Lernprozessen und Ergebnissen geben

Moderatorinnen und Moderatoren führen die Lehrkräfte aller Schulformen ein in Fach-, Methoden- und Lernstrategiewissen.


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