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Bereich: Energie, Bergbau > Energietechnologie

Geothermie - die regenerative Energie aus dem Erdinneren Gehört zum Bereich Energie, Bergbau Gehört zum Bereich Umwelt, Gesundheit, Arbeitsschutz

Die im Inneren der Erde vorhandene Wärme ist nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich. Beständig strömt das Erdinnere Wärme in einer Größenordnung ab, die ausreichen würde, den menschlichen Bedarf um ein Mehrfaches zu decken. Auch in den hiesigen Breitengraden ist diese Energieform einsetzbar – je nach gewünschtem Temperaturniveau und Energiebedarf macht man sich dabei unterschiedliche Techniken zu nutze.

  • Oberflächennahe Geothermie
  • Tiefe Geothermie
  • Geothermiebohrungen
  • Sonderformen, insbesondere in NRW relevant:
    Nutzung des Wärmepotenzials von Grubenwasser

Für die Nutzbarmachung geothermischer Energie insbesondere durch tiefengeothermische Projekte ist oftmals eine Bergbauberechtigung erforderlich. Erläuterungen hierzu hat in Nordrhein-Westfalen das Wirtschaftsministerium in einem Erlass getroffen.


Weiterführende Informationen

Oberflächennahe Geothermiewww.bra.nrw.de/499002

Für die Nutzung der Erdwärme im oberflächennahen Bereich ist in der Regel eine Wärmepumpe erforderlich. Das Erdreich kann in der Größenordnung bis zu 75 % der Energiemenge zur Verfügung stellen, die für die Gebäudebeheizung benötigt wird.

Tiefe Geothermiewww.bra.nrw.de/499066

In Nordrhein-Westfalen werden zurzeit zwei Projekte der tiefen Geothermie realisiert. In beiden Projekten wird dem Gestein die Erdwärme durch tiefe Sonden entzogen. Über eine in das Bohrloch eingelassene Verrohrung wird Wasser im Kreislauf gepumpt, das über Wärmetauscher geführt wird.

Geothermiebohrungenwww.bra.nrw.de/499360

Das Bundesberggesetz (BBergG) fordert für Bohrungen zur Nutzung der oberflächennahen Geothermie, wenn diese Bohrungen tiefer als 100 m in den Boden eindringen sollen, auch eine Anzeige bei der zuständigen Bergbehörde.

Sonderformen: Wärmepotenzial von Grubenwasserwww.bra.nrw.de/499114

In NRW gibt es neben aktivem Bergbau auch viele alte Bergbaustandorte mit untertägigen Hohlräumen, die sich für eine geothermische Nutzung eignen. Meist sind diese Hohlräumen geflutet, so dass warme Grubenwässer als Wärmeträgermedium zur Verfügung stehen.

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