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Landesschulrichtlinie zur Anbindung der Schulen Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft

  

Die Förderung erfolgt auf Grundlage der „Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen für die Glasfaseranbindung der öffentlichen Schulen und der genehmigten Ersatzschulen“. Die Mittel werden durch das Land NRW zur Verfügung gestellt.

Wer wird gefördert?

Öffentliche und private Schulträgerinnen und -träger, insbesondere Gemeinden, Gemeindeverbände sowie kommunale Zweckverbände sowie Trägerinnen und Träger von genehmigten Ersatzschulen.

Was wird gefördert?

  1. Anbindung der Schule
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    örderfähig ist primär die leitungsgebundene Anbindung von Schulgebäuden durch einen Netzbetreibenden an das Telekommunikationsnetz, um eine dauerhafte Breitbandversorgung von mindestens 1 Gigabit pro Sekunde symmetrisch zu gewährleisten.
  2. Monatliches Entgelt für den Festnetzinternetanschluss
    Bei Schulen, deren Anbindung an ein gigabitfähiges Telekommunikationsnetz nach dieser Richtlinie gefördert wird, ist das monatliche Entgelt für den Festnetz-Internetanschluss für die Dauer von drei Jahren förderfähig.

Unter welchen Voraussetzungen wird gefördert?

  • der Schulstandort gilt als unterversorgt und diese Unterversorgung kann nachgewiesen werden
  • der Schulstandort kann nicht über das Bundesförderprogramm an das hochleistungsfähige Breitbandnetz angebunden werden
  • Eine gigabitfähige strukturierte Gebäudeverkabelung liegt vor oder ist in Planung
  • Die Ausbauabsichten aller in der Gemeinde des Schulstandortes tätigen Netzbetreibenden sind zu erheben
  • Die Auswahl erfolgt in einem offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Vergabeverfahren unter Wahrung des Grundsatzes der Technologieneutralität und unter dem Vorbehalt einer späteren Förderung durch das Land.

Was ist zuwendungsfähig?

  1. Anbindung der Schule durch Netzbetreibende
    • Zuwendungsfähig sind die Ausgaben des von einem Netzbetreibenden realisierten und in Rechnung gestellten Anschlusses für die Schulgebäude.
  2. Anbindung der Schule durch Antragsstellende
    • Zuwendungsfähig sind die Kosten für die Errichtung oder den Ausbau eigener Kommunikationsverbindungen bis zur Anbindung an ein gigabitfähiges Telekommunikationsnetz, mit Ausnahme des kalkulatorischen Gewinns.
  3. Monatliches Entgelt für den Festnetzinternetanschluss
    • Förderung von bis zu 150 Euro pro Monat abzüglich der bisherigen Ausgaben für den Festnetzanschluss; jedoch nicht mehr als die tatsächlich anfallenden Kosten.

Wie hoch ist die Förderung?

Fördersätze:

  • Schulen in kommunaler Trägerschaft: 80 Prozent
  • Schulen in sonstiger Trägerschaft: 90 Prozent
  • Schulen von HSK-Kommunen: 100 Prozent

Die Förderhöchstsumme ist auf 300.000 Euro pro Schulgelände beschränkt.

Wie funktioniert das Antragsverfahren?

  • Markterkundungsverfahren zur Ermittlung der Ausbauabsichten
  • Durchführung des Vergabeverfahrens
  • Antragstellung bei der Bewilligungsbehörde des Landes (Bezirksregierung)
  • Antragsprüfung durch die zuständige Bezirksregierung
  • Zuwendungsbescheid des Landes

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