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Vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement Gehört zum Bereich Kommunalaufsicht, Planung, Verkehr

  

Am 1. Juni 2019 sind erstmalig die Richtlinien zur Förderung der vernetzten Mobilität und des Mobilitätsmanagements (FöRi-MM) in Kraft getreten. Das Ministerium für Verkehr NRW (IV B 3) hat diese mit Runderlass vom 03.05.2019 veröffentlicht.

Zuwendungsempfänger*innen sind Kreise, kreisangehörige und kreisfreie Städte und Gemeinden, Gemeindeverbände, die Aufgabenträger des SPNV wie Zweckverbände, sowie deren zur Aufgabenwahrung eingerichteten Gesellschaften oder Anstalten sowie andere Zusammenschlüsse von Gemeinden. Für Mobilitätskonzepte und Studien können auch Hochschulen und andere Körperschaften des öffentlichen Rechts Zuwendungsempfänger sein.

Die neue Richtlinie für vernetzte Mobilität und Mobilitätsmanagement umfasst Förderungen in vier Bereichen:

  1. Mobilitätskonzepte und Studien (Nr. 2.1 FöRi-MM)
    Ein Schwerpunkt dieses neuen Förderbereichs liegt auf der Erstellung von Mobilitätskonzepten. Ziel der Konzepte soll die Definition von Modellvorhaben mit einer konkreten Zeit- und Kostenplanung sein. Auch Nutzerstudien und Forschungsvorhaben zu Zukunftsfragen der Mobilität werden gefördert.
       
  2. Maßnahmen zur Digitalisierung (Nr. 2.2 FöRi-MM)
    Eine weitere Möglichkeit zur Förderung besteht insbesondere für digitale Informations-, Buchungs- und Zahlungssysteme, sowie das Schaffen von Schnittstellen zu bestehenden Systemen. Ergänzend ist die Förderung der Erhebung von Daten für Mobilitätsangebote möglich.
      
  3. Mobilstationen und andere Infrastrukturen (Nr. 2.3 FöRi-MM)
    In diesem Bereich wird u.a. die Förderung von Mobilstationen sowie die Erweiterung von Mobilstationen um ergänzende Mobilitätsangebote ermöglicht. Mobilstationen sollen als Übergangspunkte für die lückenlose Verbindung von z.B. Auto, Bike-Sharing, Car-Sharing, Bus und Bahn fungieren.
     
  4. Mobilitätsmanagement (Nr. 2.4 FöRi-MM)
    Ein weiterer Bereich der neuen Richtlinie umfasst projetbezogene Sachausgaben wie beispielsweise Beratungen für Maßnahmen des Mobilitätsmanagements. Ziel dieser Maßnahmen ist es, auf das Mobilitätsverhalten bestimmter Zielgruppen Einfluss zu nehmen.
Antragsverfahren

Es ist ein entsprechender Finanzierungsantrag bei der Bezirksregierung Arnsberg – Dezernat 25 zu stellen. Für das Förderjahr 2019 können Anträge fortlaufend eingereicht werden.

Anträge für das Jahr 2020 können bis zum 30. September 2019 eingereicht werden.

Eine Auflistung der benötigten Antragsunterlagen können der Nr. 7.2 der FöRi-MM entnommen werden.

Als Antragsformular ist das Muster 1 zu verwenden.

Der Fördersatz beträgt bis zu 80 Prozent. Insgesamt stehen für NRW Fördermittel in Höhe von 9,5 Millionen Euro bereit.

Nähere Informationen können Sie der FöRi-MM entnehmen.


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