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Bereich: Umwelt, Gesundheit, Arbeitsschutz > Arbeitsschutz > Arbeitsschutz und Betriebssicherheit

Mutterschutz: Mitteilungen zur Beschäftigung einer Schwangeren Gehört zum Bereich Umwelt, Gesundheit, Arbeitsschutz

Die Bezirksregierung

  • nimmt von Beschäftigten mit Sitz im Regierungsbezirk Mitteilungen nach dem Mutterschutzgesetz zur Beschäftigung einer Schwangeren entgegen,
  • überwacht die Einhaltung des Mutterschutzgesetzes in Betrieben und  Verwaltungen im Regierungsbezirk,
  • steht für alle Fragen rings um die Beschäftigung von werdenden und stillenden Müttern zur Verfügung, und
  • geht Beschwerden von Beschäftigten über Verstöße im Regierungsbezirk nach.
  • entscheidet im Regierungsbezirk über Anträge zur Ausnahme vom Verbot der Beschäftigung von Schwangeren und Stillenden.

Schwangere und Stillende genießen einen besonderen gesetzlichen Schutz gegen körperliche und psychische Überbeanspruchung am Arbeitsplatz. So gelten zum Beispiel für bestimmte Zeiten und Tätigkeiten vor und nach einer Geburt Beschäftigungsverbote. Auch müssen Arbeitgeber/innen Müttern die zum Stillen erforderliche Zeit gewähren.

Für die Einhaltung der Vorschriften des Mutterschutzgesetzes ist der/die Arbeitgeber/in verantwortlich. Sie/er muss zum Beispiel

  • der Bezirksregierung unverzüglich eine Mitteilung senden, sobald sie/er von einer Beschäftigten über deren Schwangerschaft informiert wird. Vordrucke finden sich unter "Downloads".
  • den Arbeitsplatz so gestalten, dass eine gesundheitliche Gefährdung von Mutter und Kind ausgeschlossen ist.

Gefährdungsbeurteilung

Im Zuge der Neuregelung des Mutterschutzgesetzes wird der Vordruck „Gefährdungsbeurteilung“ nicht mehr zur Verfügung gestellt!

Der Arbeitgeber hat nun für jeden Arbeitsplatz eine anlassunabhängige Gefährdungsbeurteilung zu erstellen, unabhängig davon, ob an diesem Arbeitsplatz schwangere oder stillende Frauen beschäftigt werden.

Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitsplatz einer werdenden oder stillenden Mutter so zu gestalten, dass Leben und Gesundheit von Mutter und Kind durch die berufliche Tätigkeit nicht gefährdet werden.

Rechtsvorschriften und Arbeitshilfen

Die Rechtsvorschriften finden sich im Internet über das Arbeitsschutzportal des Landes Nordrhein-Westfalen oder im Internetauftritt der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin.

Im Wissens- und Beratungsnetzwerk "KomNet NRW" stellen zudem Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Behörden jedermann ihr Fachwissen zum Thema zur Verfügung.

 

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