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Bereich: Energie, Bergbau > Förderprogramme E-Mobilität & Energie

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Meldung vom 15.06.2020

Geänderte Förderkonditionen treten ab 15.06.2020 in Kraft


Am 15.06.2020 tritt die neue Richtlinie progres.nrw-Emissionsarme Mobilität (EMOB) mit geänderten Fördermodalitäten in Kraft.

Zur Belebung der Konjunktur wurden die Förderquoten und Förderhöchstsätze für Ladeinfrastruktur und e-Lastenräder zeitlich befristet erhöht. Für Ladeinfrastruktur, die zumindest teilweise über einen stationären Batteriespeicher mit regenerativen Strom versorgt wird, wird ein weiterer Bonus in Höhe von 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität gewährt.

Der vorzeitige Maßnahmebeginn ist für die Fördergegenstände
„Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ sowie
„reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge“
weiterhin zugelassen. Dies bedeutet, dass nach Antragstellung, aber vor Erhalt des Zuwendungsbescheides, mit Ihrem Vorhaben begonnen werden kann.

Die Zulassung des vorzeitigen Maßnahmebeginns gilt nicht für Kommunen und kommunale Betriebe.

Richtlinie nebst umfassenden weiteren Informationen zu den einzelnen Fördergegensständen und -modalitäten sind im Downloadbereich abrufbar.

Rückfragen richten Sie bitte an
NRW.direkt 0211 837 1928 bzw.
progres.emob@bra.nrw.de

zuletzt erschienene Meldungen


Meldung vom 28.02.2020

Lastenradförderung – wichtige Mitteilung Gehört zum Bereich Energie, Bergbau Gehört zum Bereich Förderportal, Wirtschaft


Symbolbild

 

Hinweise

Corona-bedingt kann es derzeit zu längeren Bearbeitungszeiten Ihrer Anträge kommen.

Sehen Sie bitte von Sachstandsnachfragen zu Ihren Förderanträgen ab. Wir sind bemüht, Ihre Anträge schnellstmöglich zu bearbeiten.

 

Wichtige Mitteilung zur Lastenradförderung

Seit Februar letzten Jahres wurden mehr als 3.000 Lastenräder in Nordrhein-Westfalen gefördert, drei Viertel davon für Privatleute. Das Lastenrad ist damit als Transportmittel in der Mitte der Gesellschaft angekommen und eine Anreizwirkung durch eine Förderung ist nicht mehr notwendig – zumal aufgrund der sehr viel geringeren Anschaffungs- und Unterhaltskosten ein Lastenrad ohnehin wirtschaftlicher als ein Auto ist. Im Rahmen unseres Förderprogramms „progres.nrw – Emissionsarme Mobilität“ wird daher die Förderung von Lastenfahrrädern für Privatleute zum 31.03.2020 beendet.

Alle bis zum 31.03.2020 eingehenden Anträge werden noch bearbeitet.

 

Wichtiger Hinweis für den Fördergegenstand

  • Batterieelektrofahrzeuge/Brennstoffzellenfahrzeuge

Eine Antragstellung für Elektrofahrzeuge der Klasse N1 mit einer zulässigen Gesamtmasse von weniger als 2,3 Tonnen und der Klasse M1 ist ab sofort für Unternehmen, Gewerbetreibende, Vereine und Verbände nicht mehr möglich.

Durch die Erhöhung der Bundesförderung (Umweltbonus) von 4.000 auf 6.000 bzw. 5.000 Euro ist eine zusätzliche Förderung dieser Fahrzeuge durch das Land Nordrhein-Westfalen nicht mehr notwendig. Mit den frei werdenden Mitteln können zukünftig neue Schwerpunkte gesetzt werden. Es ist beabsichtigt, das Förderprogramm "progres.nrw - Emissionsarme Mobilität" zukünftig in dem Bereich Ladeinfrastruktur und deren Einbindung ins Stromnetz zu verstärken. Dazu wird die Förderrichtlinie bis zum Sommer diesen Jahres entsprechend angepasst.

 

Wichtiger Hinweis für die Fördergegenstände

  • Batterieelektrofahrzeuge/Brennstoffzellenfahrzeuge und
  • Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge

Der vorzeitige Maßnahmebeginn wird vorübergehend für die Fördergegenstände „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ und „reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge“ zugelassen. Dies bedeutet, dass Sie nach Antragstellung, aber vor Erhalt des Zuwendungsbescheides mit Ihrem Vorhaben beginnen können. Die Erlaubnis zum vorzeitigen Maßnahmebeginn begründet keinen Rechtsanspruch auf eine spätere Förderung. Der Anspruch auf Fördermittel entsteht erst mit Erhalt eines noch abzuwartenden Zuwendungsbescheides. Die endgültige Entscheidung über Ihren Förderantrag und die Förderhöhe kann erst nach vollständiger Prüfung aller notwendigen Antragsunterlagen erfolgen. Dies gilt auch für alle bereits gestellten Anträge, die bisher noch nicht beschieden wurden.

Darüber hinaus sind die folgenden jeweiligen Nebenbestimmungen bereits ab der Auftragserteilung für

zu beachten.

 

Wer wird gefördert (Zielgruppe)?
Was wird gefördert (Antragsgegenstand)?

Privatpersonen (Natürliche Personen)

  • Umsetzungsberatungen und -konzepte Elektromobilität  (nur als Eigentümer von Mietgebäuden mit mindestens vier Wohneinheiten) (Antragsformular)
  • Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (Antragsformular)
  • Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (Antragsformular)

Unternehmen (Juristische Personen)

  • Umsetzungsberatungen und -konzepte Elektromobilität  (nur Wohnungseigentümergemeinschaft sowie Eigentümerinnen und Eigentümer von Mietgebäuden mit jeweils mindestens vier Wohneinheiten, Besitzerinnen und Besitzer von mindestens fünf gewerblich genutzten Kraftfahrzeugen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens fünf Kraftfahrzeug-Stellplätzen für Beschäftigte) (Antragsformular)
  • Nicht öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (Antragsformular)
  • Öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur (Antragsformular)
  • Elektrofahrzeuge (Antragsformular)
  • Brennstoffzellenfahrzeuge (Antragsformular)
  • Elektro-Lastenräder (Antragsformular)

Kommunen und kommunale Betriebe, die nicht-wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben

Die Zulassung des vorzeitigen Maßnahmebeginns gilt nicht für Kommunen und kommunale Betriebe.

Kommunale Betriebe, die wirtschaftliche Tätigkeiten ausüben

Was sind die rechtlichen Grundlagen?

  • Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus progres.nrw  - Programmbereich Emissionsarme Mobilität -; Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW
    vom 04.02.2019 in der Fassung vom 09.08.2019
  • §§ 23, 44 Landeshaushaltsordnung NRW

Wie sind die Konditionen?

Einzelheiten sind der Richtlinie und der Übersicht Förderprogramme progres.nrw - Programmbereich Emissionsarme Mobilität - zu entnehmen.

Wann ist der Antrag zu stellen?

Mit der Maßnahme darf erst begonnen werden, wenn über den Förderantrag entschieden ist; dies gilt nicht für die Fördergegenstände Elektro-/Brennstoffzellenfahrzeuge und Ladeinfrastruktur (s. oben). Eine Beauftragung der Maßnahme darf erst nach Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgen. Der Antrag sollte daher rechtzeitig gestellt werden.

Der vorzeitige Maßnahmebeginn wird vorübergehend für die Fördergegenstände „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ und „reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge“ zugelassen. Dies bedeutet, dass Sie nach Antragstellung, aber vor Erhalt des Zuwendungsbescheides mit Ihrem Vorhaben beginnen können. Die Erlaubnis zum vorzeitigen Maßnahmebeginn begründet keinen Rechtsanspruch auf eine spätere Förderung. Der Anspruch auf Fördermittel entsteht erst mit Erhalt eines noch abzuwartenden Zuwendungsbescheides. Die endgültige Entscheidung über Ihren Förderantrag und die Förderhöhe kann erst nach vollständiger Prüfung aller notwendigen Antragsunterlagen erfolgen. Dies gilt auch für alle bereits gestellten Anträge, die bisher noch nicht beschieden wurden.

Die weiteren Vorgaben der Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P, s. Download) sind bereits ab der Auftragserteilung zu beachten.

Die Zulassung des vorzeitigen Maßnahmebeginns gilt nicht für Kommunen und kommunale Betriebe.

Wo ist der Antrag zu stellen?

Einen Link zu den Antragsformularen finden Sie hinter dem entsprechenden Antragsgegenstand.

Der Antrag soll in elektronischer Form bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Ebenso sollen die im Antragsformular genannten Unterlagen direkt mit dem Antragsformular hochgeladen werden. Anschließend erhalten Sie eine Bestätigung über die erfolgreiche Unterlagenübermittlung mit einer Registriernummer. Bei jeglichem Schriftverkehr ist die Registriernummer, bestenfalls in der Betreffzeile der Email an progres.emob@bra.nrw.de, anzugeben!

Eine Übermittlung der Anträge im Papierformat ist zulässig, soweit die elektronische Übermittlung eine unbillige Härte für den/die Antragsteller/in bedeuten würde.

Wie läuft das Förderverfahren ab?

Füllen Sie bitte das Antragsformular vollständig aus und laden die Anhänge (Angebote) mit hoch, anschließend klicken Sie auf den Button „PIN-Code anfordern“. Der PIN-Code wird dann an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse versandt. Jeder PIN-Code wird einem Formular zugeordnet. (Für jedes neue Antragsformular müssen Sie auch einen neuen PIN-Code anfordern.) Sie können den PIN-Code nur einmal (innerhalb von 30 Minuten - siehe Zeitablauf oben rechts im Formular) nutzen. Den PIN-Code tragen Sie bitte im Formular ein, bestätigen die wahrheitsgemäßen Angaben, überprüfen Ihre Angaben und senden den Antrag über den Button ab. Anschließend erhalten Sie eine E-Mail zur Bestätigung; diese gilt als Eingangsbestätigung.

Mit der E-Mail erhalten Sie einen Link, über den Sie nach Antragstellung noch weitere Anlagen zu Ihrem Antrag zufügen können.

Nach positiver Prüfung Ihres Antrages erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid per E-Mail. Sie können nun Ihre Maßnahme beauftragen.

Nach Durchführung der Maßnahme können Sie (wie im Zuwendungsbescheid beschrieben) die Zuwendung abrufen. Nach positiver Prüfung Ihres Verwendungsnachweises und Auszahlungsantrages wird die Zuwendung auf die von Ihnen angegebene Kontoverbindung überwiesen.

Was ist dem Antrag beizufügen?

Die dem Antrag beizufügenden Unterlagen sollen - soweit nicht anders angegeben - mit dem elektronischen Antragsformular hochgeladen werden.

 


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