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Das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG) - Meldeverfahren

Zum Jahresbeginn 2017 wurde in Nordrhein-Westfalen das System, mit dessen Hilfe die Zahl der Flüchtlinge erfasst sowie ihre Verteilung auf die einzelnen Kommunen organisiert wird, umgestellt. Seither ist eine monatsgenaue Auswertung der meldefähigen Personen nach dem FlüAG möglich. Die technischen Voraussetzungen für das elektronische Meldeverfahren werden von IT.NRW zur Verfügung gestellt.

Auf der Basis der neuen monatlichen FlüAG-Meldungen erfolgt die Berechnung der einzelnen Aufnahmeverpflichtung jeder Kommune in NRW. Die Meldeergebnisse sowie die Aufnahmeverpflichtungen der Kommunen werden wie bisher im monatlichen Turnus auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Alle 396 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen sind verpflichtet, die Zahl der von ihnen aufgenommenen Flüchtlinge im Sinne des FlüAG monatlich zu melden. § 2 FlüAG bzw. § 3 Abs. 7 FlüAG bestimmen den meldefähigen Personenkreis, der im Rahmen der Monatsmeldung erfasst wird.


Zuweisungspraxis – Berechnung der Aufnahmepflicht

Die Berechnung der Aufnahmeverpflichtungen der Kommunen in NRW wird durch das Fachdezernat 202 – Zuweisung von Flüchtlingen, Wohnsitzregelung entsprechend der Vorgaben des FlüAG vorgenommen. Um den betroffenen Kommunen eine gewisse Vorbereitungszeit und Planungssicherheit einzuräumen, werden die anstehenden Zuweisungen kommunikativ durch das Fachdezernat 202 begleitet. Dieses stimmt mit den Kommunen ab, in welchem Zeitraum wie viele Flüchtlinge maximal von diesen aufzunehmen sind. Auf die Aufnahmepflicht einer Kommune werden die Plätze angerechnet, die auf dem Gebiet der Kommune in einer Einrichtung des Landes betrieben werden.

Bei Rückfragen zur Erfüllung der Aufnahmeverpflichtung bietet unsere Clearingstelle den Städten und Gemeinden eine individuelle und begleitende Erläuterung der einzelnen Berechnungen an. Hierfür steht Ihnen die folgende Kontaktadresse zur Verfügung: clearing-arnsberg@bra.nrw.de.

Von der Zuweisung gemäß § 50 AsylG i.V.m. § 3 FlüAG ist die Zuweisung gem. § 12a AufenthG abzugrenzen. Nähere Informationen dazu finden Sie im Thema Wohnsitzzuweisung.


Verteilstatistik

Bitte beachten Sie unbedingt die nachstehenden Anmerkungen zur Verteilstatistik!

Die hier veröffentlichten Bestandszahlen basieren auf den jeweiligen Meldungen der Kommunen. Den Berechnungen liegen die Bestandsmeldungen des angegebene Monats zu Grunde.

Kommunen, die ihre Bestandsmeldung nicht oder verfristet abgegeben haben, sind ohne Bestand ausgewiesen.

Verteilstatistik auf Basis der Bestandserhebung mit Stand Dezember 2017 (Gesamtliste)


Erfüllungsquoten der einzelnen Kommunen:

Ort suchen:



Oder Anfangsbuchstabe:




Neu angekommen in NRW

Jeder in NRW neu ankommende Flüchtling wird entweder in einer Registrierungsstelle oder in einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes registriert. Dabei werden die persönlichen Daten der neu ankommenden Flüchtlinge in ein Computersystem eingegeben. Dieses System verteilt die Flüchtlinge auf die Bundesländer. Nach diesem Verfahren wird eine bedeutende Zahl von Asylsuchenden von NRW aus auf andere Länder verteilt.
Täglich um 13.00 Uhr werden hier die offiziellen Zahlen dieses Computersystems veröffentlicht. Die Zahlen von Freitag, des Wochenendes sowie die der gesetzlichen Feiertage werden am ersten darauffolgenden Werktag aktualisiert. Flüchtlinge, die am Samstag oder Sonntag in NRW eintreffen, können in der Landeserstaufnahme Bochum auch am Wochenende registriert werden. Insgesamt geben diese Zahlen die Anzahl der am jeweiligen Tag registrierten Asylsuchenden wieder.

Tagesregistrierungen in NRW
Datum Flüchtlinge
21.02.2018 72
20.02.2018 75
19.02.2018 73
18.02.2018 9
17.02.2018 13
16.02.2018 84
15.02.2018 31



Archivdaten:

Alle vorliegenden Daten aus dem Jahr 2018
Alle vorliegenden Daten aus dem Jahr 2017
Alle vorliegenden Daten aus dem Jahr 2016



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