Mess- und Prüfdienst 

Der Mess- und Prüfdienst ist ein bereits seit 1972 bestehender Sonderdienst, der zur Unterstützung einer konsequenten Überwachung von technischen Anlagen und Emissionsquellen dezernatsübergreifend folgende Aufgaben wahrnimmt:
- Durchführung qualifizierter Lärm- und Erschütterungsmessungen einschließlich Entwicklung gezielter Messstrategien bei komplexen Immissionsbelastungssituationen, die insbesondere bei Nachbarbeschwerden Aufschluss darüber geben sollen, ob vorgegebene Zulässigkeitsgrenzen zum Schutz der Anwohner eingehalten oder überschritten werden. Mit Hilfe der verfügbaren Präzisionsschallpegelmessgeräte können sowohl mannbesetzte Messungen als auch Langzeitmessungen nach den Erfordernissen des Einzelfalles durchgeführt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, insbesondere sporadisch auftretende Geräuschereignisse nach Auslösung durch den Beschwerdeführer aufzeichnen zu lassen. Aufgrund dieser gerichtsfesten Messergebnisse kann das Fachdezernat dann erforderliche Maßnahmen veranlassen bzw. entsprechende Anordnungen treffen.
- Unverzügliche Untersuchung von akuten Nachbarbeschwerden insbesondere über Lärm, Staub und Gerüche vor Ort durch einen speziellen Ermittlungsdienst, um objektiv den Sachverhalt zu ermitteln und soweit möglich durch geeignete Sofortmaßnahmen den Beschwerdegrund zu beseitigen oder dem Fachdezernat eine Entscheidungshilfe für das weitere Vorgehen zu geben.
- Durchführung von gezielten Untersuchungsreihen insbesondere zur Beurteilung von Beschwerden über Geruchsbelästigungen.
- Prüfung von Gutachten, Prognosen und Messberichten ob sie den einschlägigen Regelwerken und den behördlichen Vorgaben entsprechen.
- Emissionsfernüberwachung bzw. Überwachung automatischer Emissionsmesseinrichtungen hinsichtlich des Schadstoffausstoßes potentiell Luft verunreinigender Anlagen (z. B. Müllverbrennungsanlagen, Kraftwerke), Emissionsmesstechnik.