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Bereich: Energie, Bergbau > Rohstoffgewinnung

Gewinnung von Steinen und Erden unter Bergrecht Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Meldung vom 09.05.2018

Planfeststellungsbeschluss für den Quarzsand- und Quarzkiestagebau „Kohlenhuck“ der Firma Hülskens GmbH & Co. KG Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

Einsichtsmöglichkeit in die Zulassung des Rahmenbetriebsplans mit Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 52 Abs. 2a, Satz 1 und § 57a Abs. 1 und 4 Bundesberggesetz für das Vorhaben der Firma Hülskens GmbH & Co KG zur Errichtung und dem Betrieb einer Nassauskiesung auf dem Stadtgebiet Kamp-Lintfort, Kreis Wesel.  mehr...

Neben Braunkohle werden in Nordrhein - Westfalen auch zahlreiche andere Bodenschätze in Tagebauen gewonnen. Je nach ihren Eigenschaften fallen diese unter das Bergrecht oder das Abgrabungsrecht.

Fallen die Bodenschätze unter das Bergrecht werden solche Gewinnungsbetriebe nach den Regelungen des Bundesberggesetzes zugelassen und überwacht. Neben den speziellen Bestimmungen des Bundesbergesetzen werden natürlich auch die übrigen Umweltgesetze, wie z. B. Wasserrecht und Landschaftsrecht, angewendet. Die Abteilung 6 für Bergbau und Energie in NRW führt die bergrechtlichen Genehmigungsverfahren und beaufsichtigt die Gewinnungsbetriebe.

Unterteilt werden die in Tagebauen abgebauten Bodenschätze in Lockergesteine und Festgesteine.

Als Lockergesteine gelten unter anderem Quarzsand und Quarzkies, Formsand, Ton und Kaolin.

Die Lockergesteine werden entweder im Tagebau (trockene Gewinnung) oder in einem Baggersee (nasse Gewinnung) gefördert.

Schneidkopf-Baggerschiff auf einem Gewinnungssee Trockengewinnung im Tagebau (Lockergestein)

Unter dem Begriff Festgesteine werden die Bodenschätze zusammengefasst, die nur durch Sprengungen abgebaut werden können.

Festgesteinstagebau

Quarzsand, Quarzkies, und Ton fallen unter das Bergrecht, wenn sie sich für die Herstellung von feuerfesten Erzeugnissen eignen.

Quarzsand in unterschiedlicher Lagerung

Die Eignungskriterien für die Bodenschätze Quarzsand und Quarzkies wurden in einem gemeinsamen Runderlass des Wirtschaftsministeriums und des Umweltministeriums des Landes Nordrhein - Westfalen im Jahr 1985 festgelegt.

In gleicher Weise wurden Eignungskriterien für den Bodenschatz Ton festgelegt.


Weiterführende Informationen

Quarz- und Quarzitgewinnung im Vorfeld der Lippeverlegungwww.bra.nrw.de/505958

Im Mündungsraum der Lippe bei Wesel wird durch eine voreilende Auskiesung ein neues Flussbett geschaffen. Gleichzeitig enstehen eine neue Auenlandschaft mit Überflutungsflächen sowie Raum für die zukünftige Südumgehung Wesel und für ein Gewerbegebiet.

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