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Regionale Bildungsnetzwerke Gehört zum Bereich Bildung, Schule

logoDer Regierungsbezirk Arnsberg umfasst zwölf Regionale Bildungsnetzwerke.

Im Sinne einer staatlich-kommunalen Verantwortungsgemeinschaft sollen in diesen Netzwerken alle in einer Region für Bildung verantwortlichen Beteiligten zusammenwirken und sich in ihrer Expertise gegenseitig ergänzen.

Grundlage für die Zusammenarbeit bildet ein Kooperationsvertrag zwischen dem Land und der jeweiligen Kommune.

Den strategischen Kern eines Bildungsnetzwerks bildet der Lenkungskreis. Ihm gehören Vertretungen des Landes und der Kommune an. Zur Vertretung des Landes gehört die Regionalkoordination. Dabei handelt es sich um ein Team aus Oberer und Unterer Schulaufsicht. Deren Aufgaben ist es, die Belange aller Schulformen im Lenkungskreis zu vertreten.

(Besetzung der Lenkungskreise siehe www.regionale.bildungsnetzwerke.nrw.de)

Der Lenkungskreis formuliert aufgrund der Ausgangslage und der Entwicklungsbedarfe in der Region Handlungsfelder, die es im Bildungsbereich gemeinsam zu bearbeiten gilt.

Die Verantwortung für die Koordination der Bearbeitung der Handlungsfelder wird vom Bildungsbüro der Region übernommen. Im Bildungsbüro arbeiten kommunale Mitarbeitende und Mitarbeitende des Landes zusammen. Bei den Mitarbeitenden des Landes handelt es sich um für diese Tätigkeit freigestellte Lehrkräfte.

Neben der Koordination der Bearbeitung der Handlungsfelder ist das Bildungsbüro für die Vorbereitung der Regionalen Bildungskonferenzen verantwortlich. Dort kommen die unterschiedlichen Akteure der Bildungsregion zusammen, um sich gemeinsam zum Umgang mit relevanten Bildungsthemen zu verständigen.

Die Bezirkskoordination wird von einer Oberen Schulaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg ausgeübt. Gemeinsam mit der Servicestelle, die diese Arbeit unterstützt, bildet sie die Schnittstelle zwischen den Regionalen Bildungsnetzwerken und dem Schulministerium.

Die Aufgaben der Bezirkskoordination sind sowohl auf die Regionen, als auch auf die Abteilung 4 der Bezirksregierungen und das Schulministerium ausgerichtet.

Auf regionaler Ebene stehen Unterstützung, Koordination und Implusgebung für die einzelnen Regionen im Mittelpunkt. Die Gestaltung der gemeinsamen Arbeit zwischen den Regionalen Bildungsnetzwerken und auch den Regionalkoordinator*innen ist dabei von besonderer Bedeutung.

Auf Landesebene steht die Übermittlung regionaler Entwicklungen und die Aufbereitung von Informationen aus dem Schulministerium im Mittelpunkt.

 

Weitere Informationen siehe Broschüre „Quer gedacht. Gut gemacht.“ im Downloadbereich

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