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Bereich: Energie, Bergbau > Umweltschutz im Bergbau

Wasserwirtschaft im Untertagebergbau mit Bohrungen Gehört zum Bereich Energie, Bergbau Gehört zum Bereich Umwelt, Gesundheit, Arbeitsschutz

Beim Steinkohlenbergbau liegt der Schwerpunkt auf vertiefenden Untersuchungen und Konzepterstellungen bei den einzuleitenden, oftmals stark salzhaltigen, Grubenwässern sowie der wasserwirtschaftlichen Begleitung des großflächigen Anstiegs des Grubenwasserpegels nach Ende der Steinkohlengewinung im Ruhrgebiet. Hierzu wurde im Jahr 2008 das Hintergrundpapier Steinkohle enwickelt, das nun in einer ersten Fortschreibung im Jahr 2015 für den Bewirtschaftungsplan 2016 - 2021 zur Verfügung steht.

Im Erzbergbau sind, je nach Lagerstätte, unterschiedliche Schwermetalle in den Gruben- und Sickerwässern aus eingestellten Bergwerken und Bergehalden, die noch unter Bergaufsicht stehen, für die Qualität der Oberflächengewässer von Bedeutung. Ein im Auftrag des MKULNV erstelltes Gutachten hat landesweit die Belastungssituation analysiert, dessen Lösungsvorschläge in die Bewirtschaftungsplanungen einbezogen werden.

Bei Bohrungen sind wasserwirtschaftliche Fragestellungen zu den Auswirkungen der Aufsuchung und Gewinnung aus unkonventionellen Erdgaslagerstätten von herausragender Bedeutung. Insbesondere die wasserwirtschaftliche Bewertung des Einsatzes von Chemikalien bei der Behandlung der Lagerstätte mittels Frackingtechnologie und der Rückflüsse aus der Lagerstätte sind tragende Elemente der Tätigkeiten. Hierzu gehört auch die Mitwirkung in Gremien zur Begleitung und Umsetzung thematisch einschlägiger Gutachten.

Die Beprobung von Einleitstellen im Rahmen der amtlichen Überwachung nach § 93 LWG NRW wird von einem eigenen Probenahmedienst übernommen.


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